Berichte von Aktivitäten der Bogensparte



Pfingstturnier in Mildstedt am 04.06.2017





Tiefhängende Wolken, beständiger Regen, früher Morgen – als Beate, Sara, Heiko, Ulrike, Andre und Kai aus Stampe nach Mildstedt losfuhren, war alles vorhanden, was anhaltendes Gähnen, schlechte Laune und besorgte Blicke in den Himmel auslösen musste.
Zwar hatte Andre schon ganz-früh-morgens per Whatsapp bekannt gegeben, dass das Wetter in Mildstedt deutlich besser werden würde, vor allem würde es NICHT regnen. Dies schien sich zu bewahrheiten, denn - oh Wunder - je weiter die Fahrt Richtung Nordsee ging, desto weniger wurde der Regen und hörte 40 km vor Husum ganz auf.
Aber irgendwie hatte Petrus die Whatsapp von Andre nicht gelesen, denn beim Einschießen fing es an zu nieseln und später, im ersten Durchgang, fiel sogar (aber nur ganz kurz) richtiger Regen.
Der zweite Durchgang fand dann schon bei deutlich gelockerter Bewölkung statt und im letzten Teil des Turniers gab es strahlenden Sonnenschein, deutlich gestiegene Temperaturen und den einen oder anderen Sonnenbrand.
Die Ergebnisse der Stamper Teilnehmer waren zufriedenstellend, aber nicht überragend.
Am einfachsten hatte es Heiko, der – weil Arne Helfer aus Elmshorn nicht angetreten war – die Schützenklasse schon nach dem ersten Pfeil gewonnen hatte. Trotz fehlender Konkurrenz schaffte er 773 Ringe.
Auch Sara war in ihrer Altersgruppe Alleinstarterin und schoss 673 Ringe. Ulrike kam nicht so richtig ins Turnier und musste sich mit 678 Ringen sowie einem 4. Platz bei den Altersdamen zufrieden geben.
Andre konnte sich im Laufe des Turniers kontinuierlich steigern, zeigte viele sehr gute Schüsse, hatte aber immer wieder auch „Aussetzer“. Insgesamt wurde er bei der Altersherren mit 706 Ringen fünfter. Aufwärtstendenz erkennbar - 700 Ringe „geknackt“ - weiterarbeiten - es wird!!!
Kai gewann die Konkurrenz der Altersherren, blieb mit 795 Ringen allerdings unter seinen Möglichkeiten.
Den härtesten Job hatte Beate, die nicht mit schießen konnte und als „Support“ alles von außen miterleben musste. Die damit verbundenen mentalen Belastungen konnte sie nur durch heftiges Strümpfe stricken ertragen und war am Ende des Turniers kaputter als die Teilnehmer . . .
Nach der Siegerehrung gab es dann beim ortsansässigen Griechen noch einen „kleinen Happen“ zu essen, bevor die Rückfahrt angetreten wurde.

Insgesamt ein langer, aber schöner und abwechslungsreicher Tag!



Hallenturnier in Fockbek am 08.01.2017




6. Blankbogentreffen am 15. - 17.07.2016



In diesem Jahr war die Gruppe der Teilnehmer etwas kleiner als im letzten Jahr, was sich aber keineswegs negativ bemerkbar machte. Im Gegenteil, es wurde noch intensiver geschossen und geklönt. Wie immer reisten schon die ersten wackeren Schützinnen und Schützen am Freitag Nachmittag an um möglichst viel vom Wochenende für ihr Training nutzen zu können. Intensives Training war auch dieses Jahr das Motto. Nicht alle aber doch einige brachten es auf über 600 geschossene Pfeile, was sicher über das normal übliche Training hinausging, intensiv eben ...

Petrus war uns beim Frühstück am Samstag wohlgesinnt und wir saßen bei einem reich gedeckten Tisch auf der Terrasse. Die Stimmung war ausgelassen und wir freuten uns schon auf das nun folgende Training. Nach und nach trafen auch die restlichen Blanki's ein und der Spaß konnte beginnen. In gewohnt lockerer Atmosphäre folgte Passe um Passe und ehe man sich versah war es bereits Mittag. Der vorbereitete Imbiss wurde gerne genutzt um seinen Hunger zu stillen und etwas zu verschnaufen. Außerdem durfte das „Schwätzchen“ am Rande natürlich nicht zu kurz kommen. Leider wurden die Wetterbedingungen zusehends schlechter und während der nächsten Trainingseinheit am Nachmittag fing es immer mal wieder an zu regnen. Die Hartgesottenen unter uns ließen sich dadurch aber nicht beirren und schossen munter weiter.

Zum abendlichen Grillen hatte es sich dann etwas eingeregnet und wir saßen alle im Zelt und genossen das Essen. Danach hatten einige von uns immer noch nicht genug vom Schießen und bis zum Einbruch der Dunkelheit landeten noch so einige Pfeile auf den Scheiben. Der Rest war bereits zum gemütlichen Teil übergegangen und saß bei Bier und Wasser im Zelt. Leider wurde es doch zunehmend kühl und nur einige wenige blieben draußen während die anderen sich ins Vereinsheim verzogen um auch dort Pfeile (Dartpfeile) fliegen zu lassen. Beate und Andre fuhren so gegen 1 Uhr nach Hause, da sie für das Frühstück um 8 Uhr am nächsten Morgen zuständig waren, wann die anderen im Bett lagen war am Sonntag Morgen nicht genau herauszufinden. Auf jeden Fall wirkten einige doch noch angeschlagen. Nachdem sich alle beim Frühstück ordentlich gestärkt hatten ging es wieder auf den Bogenplatz. In diesem Jahr hatte sich Andre ein Kniffelturnier einfallen lassen. Schnell fanden sich die verschiedenen Gruppen auf den Scheiben und nach diversen Einschießpassen wurde gestartet. Geschossen wurde auf 30m und eine 122er Auflage, für die weniger Geübten 20m. Was auf den ersten Blick recht einfach aussah gestaltete sich für den einen oder anderen doch etwas schwieriger. Es war eine gewisse Unsicherheit zu merken, sollte doch jetzt nicht mehr nur auf die Mitte gezielt werden. Hier und da wurden die Lage der Pfeile angesagt und Strategietipps gegeben. Das Spiel „Kniffel für Bogenschützen“ ist mental recht anspruchsvoll, weil jeder Pfeil, je nach Taktik, eine bestimmte Farbe treffen soll. Wie beim Kniffeln gibt es nur wenige Möglichkeiten misslungene Passen aufzuschreiben. Zwischendurch gab es einen kurzen Regenschauer, der kurzerhand noch für eine Kaffeepause genutzt wurde. Nicht alle aber einige schossen nach dem Kniffeln noch weiter um die Wartezeit bis zum Grillen sinnvoll zu nutzen.
Wie auch in den Jahren zuvor endete das Treffen mit einem letzten gemeinsamen Essen bei Grillfleisch und Salaten. Das Wetter meinte es gut mit uns und es blieb trocken bis das Ab- und Aufräumen beendet war.

Pausen sind auch wichtig ...

Ein langes und sehr schönes Wochenende ging zu Ende und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.



Pfingstturnier in Mildstedt am 15.05.2016



Leider konnten in diesem Jahr nur Beate, Kai und Heiko an dem Turnier in Mildstedt teilnehmen. Die Wettervorhersage versprach einen spannenden Turnierverlauf, waren doch kühle Temperaturen, Schauer und stetig zunehmender Wind angesagt. Wie sagte Kai so schön: "Milstedt halt".
Wir starteten pünktlich mit dem Schießen bei strahlendem Sonnenschein, relativ kühlen Temperaturen und einem doch deutlich zu merkenden Wind von links. Beate und Heiko hatten Probleme auf 40 m nur Kai konnte mit 251 Ringen ein akzeptables Ergebnis schießen. Beate hatte auf Grund von massiven Schulterbeschwerden in den letzten 2 Monaten einen ziemlichen Trainingsrückstand und ihr fehlte schlicht die Kraft. Da halfen auch Kai's aufmunternde Worte leider nicht viel.
Nach einer kurzen Pause bei Grillwürstchen und netten Gesprächen mit den anderen Schützinnen und Schützen ging es weiter mit 30 m. Das Wetter hielt sich wacker. Wir konnten zwar immer mal wieder dunkle Wolken beobachten, die über den Platz zogen,aber bis jetzt lief alles gut. Die Stimmung war wie gewohnt locker und es wurde immer wieder gelacht. Beate war mit ihren 198 Ringen auf 40m natürlich nicht zufrieden und versuchte es auf 30m etwas besser zu machen, was ihr aber leider nicht gelang. Am Ende wurden es dann nur 228 Ringe. Heiko konnte zwar sein Ergebnis steigern, war aber nicht mit seiner Leistung von 256 Ringen zufrieden. Kai schoss konstant und beendete den Durchgang mit 272 Ringen.
Die darauf folgende Pause sollte eigentlich nur eine halbe Stunde dauern, was ja für Kaffee und Kuchen auch ausreichend ist. Leider hatte Petrus eine andere Planung. Kurz vor Ende der Pause fing es an zu regnen. Jetzt war eine leichte Hektik zu erkennen. Regenjacken und -hosen wurden angezogen, Bögen mit Handtüchern abgedeckt und das restliche Material regensicher verstaut. Leider waren die Schießzettel bereits verteilt worden und lagen ziemlich ungünstig an der Linie, sodass an ein aufschreiben nicht mehr zu denken war. Aber die "Turnierleitung" handelte gewohnt souverän und es wurden schnell neue Zettel ausgedruckt und ausgetauscht. In der Zwischenzeit hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne kam wieder raus. Das Turnier konnte weitergehen. Beate kam mit den 20m relativ gut zurecht. Obwohl es jetzt wieder deutlich wärmer war, hatte sie ihre Regenkleidung nicht abgelegt und sie kam langsam auf "Betriebstemperatur". Zum Ende fehlte dann aber doch die Kraft und es wurden "nur" 272 Ringe. Kai hatte weniger Probleme und hatte am Ende 282 Ringe auf dem Zettel stehen. Ein schönes Ergebnis für 20 m. Heiko schoss mit 278 Ringen etwas weniger?
Am Ende waren wir alle froh, es geschafft zu haben. Nur Kai konnte mit 805 Ringe ganz zufrieden sein, Heiko erreichte mit 749 Ringen bei weitem nicht sein „Wunschergebnis“ und Beate sah in den erreichten 698 Ringen ein gutes Aufbautraining. Es ist ja erst am Anfang der Saison und da ist sicher noch Potenzial nach oben.

Dank an die Mildstedter, die wie immer ein tolles Turnier organisierten.



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Hallenturnier in Fockbek am 10.01.2016




Na, na ... hat sich da etwa ein "schwarzes Schaaf" eingeschlichen?

In diesem Jahr waren von uns 11 Teilnehmer am Start. Für Jens und Christian war es das erste Turnier und für Sandra erst das Zweite außerhalb der eigenen Halle. Wie bei uns selbstverständlich werden die Anfänger von allen „alten Hasen und Häsinnen“ begleitet und an das Turnierschießen herangeführt. Nervosität ist halt nichts ungewöhnliches und die Gruppe gibt allen Halt. Nervosität ist übrigens auch bei den erfahrenen Schützen nicht ungewöhnlich. In der Regel haben die es aber schon gelernt damit umzugehen, mal besser mal schlechter …

Was unseren Neuen gleich auffiel war das andere Licht in der Halle. Anders als bei uns in der Halle standen die Scheiben doch sehr dunkel. Das sorgte verständlicher Weise nicht für Beruhigung bei den Schützen. Während die erfahrenen Schützen solche Umstände eher als Herausforderung sehen, neigen die Neuen dazu, so etwas doch eher als Belastung wahrzunehmen. Jens war die Nervosität deutlich anzusehen. Er war nicht in der Lage das im Training erlernte ruhig umzusetzen. Mit unter 300 Ringen blieb er hinter seinen Erwartungen. Allerdings, was soll man auf dem ersten Turnier von sich erwarten? Christian war äußerlich die Ruhe selbst, das kennen wir von ihm. Aber nach dem Turnier erzählte er uns wie sehr es ihn gestört hatte, dass er nicht erkennen konnte wo seine Pfeile steckten. Es störte ihn auch, dass er nicht in der Lage war so zu schießen wie im Training. Beim Turnier hatte er viel schneller geschossen als im Training. Sandra hatte vormittags zusammen mit Sebastian geschossen. Wie zu hören war hatten beide viel Spaß. Natürlich war auch hier die Nervosität ein Thema, allerdings überwog wohl der Spaß und das ist auch gut so. Wir betreiben mit dem Bogenschießen ein Hobby und da sollte der Spaß immer im Vordergrund stehen. Stress und andere unangenehme Dinge erleben wir alle sicherlich genug in unserem Leben.

Hier noch ein paar Sätze zu unseren erfahrenen Schützen:
Kai führte in diesen Tagen allen vor, wie sinnvoll es ist auf sein Material zu achten und das auch Ersatz dabei haben sinnvoll sein kann. Zuerst ist ihm kürzlich im Training die Sehne kaputt gegangen und bei diesem Turnier ist ihm dann auch noch der Tab kaputt gegangen. Er hatte es versäumt seinen beschädigten Tab zu ersetzen. Beim Turnier ist ihm dann einmal die Sehne am Tab hängen geblieben, weil dieser eingerissen war. Glücklicherweise konnte er den Ersatztab eines anderen Schützen für den Rest des Turniers benutzen. Mit 489 Ringen hatte er aber noch ein tolles Ergebnis erzielt. Ersatztab und Ersatzsehne, dazu beides natürlich eingeschossen, gehören zur Grundausstattung eines ambitionierten Schützen. Auch eine zweite Fingerschlinge kann sinnvoll sein, weil auch die mal verloren gehen kann.
Birgit konnte sich mal wieder über ein anständiges Schießen freuen. Sie erreichte ordentliche 460 Ringe. Freude bereitete ihr dabei vor Allem ihr Schießablauf, der für sie wieder beherrschbarer war als zuletzt. Heiko konnte mit nicht ganz stimmigen Pfeilen zumindest 459 Ringe erzielen. Beachtlich ist vor Allem wie ruhig Heiko inzwischen bei Turnieren bleibt, chapò. Beate blieb deutlich hinter ihren Möglichkeiten, weil sie während des gesamten Turniers nicht ihre Konzentration halten konnte.
Wie viel Spaß uns das Schießen auf Turnieren immer wieder macht zeigte Monika, die trotz verletzter Schulter und leichter Schmerzen, unbedingt am Turnier teilnehmen wollte.

Natürlich wollen wir uns auch beim Veranstalter für die tadellose Organisation und sehr gute Bewirtung bedanken. Es war ein rundherum tolles Turnier, Danke.



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Blankbogentreffen vom 17. - 19.07.2015



In diesem Jahr fand das Treffen vom 17. - 19. Juli bei uns auf dem Platz statt. Wie ja bestimmt schon bekannt ist, lassen wir uns für den Sonntag immer etwas Besonders einfallen und in diesem Jahr war dieses Besondere in der Vorbereitung etwas aufwändiger als sonst und auch der benötigte Platz war etwas größer. Aber dazu später mehr.


Die ganze Woche davor waren wir mit dem Aufräumen und Aufbauen beschäftigt. Es hatten sich 32 externe Schützinnen und Schützen angemeldet, viele davon wollten schon am Freitag Nachmittag anreisen, da gab es viel vorzubereiten. Es sollte Freitag ab 17 Uhr los gehen. Einige Gäste kamen aber schon früher an, weil die Straßensituation doch weniger dramatisch war als vermutet. Wer wollte durfte natürlich schon schießen und so gab es schon vor dem Abendessen die erste lockere „Trainingseinheit“. Da uns wegen des warmen Wetters die Bremsen und Mücken bei uns auf dem Platz ziemlich nervten und es bei einigen zu hektischen Abwehrbewegungen kam, gab es dieses Jahr das Abendessen im Vereinsheim. Am Abend überraschten uns die Elmshorner Schützen noch mit einem Mitbringsel. Sie hatten zum Jubileum des Blankbogentreffens einen mit einem Banner verzierten Kuchen gebacken und uns überreicht. Danach gingen wir zum gemütlichen Teil über. Beate hatte an diesem Tag Geburtstag und konnte ihn jetzt noch ein bisschen genießen. Bei Bier und Sekt (oder auch alkoholfreien Getränken) saßen wir im Zelt bis nach Mitternacht.
  
Am Samstag sollte es ab 8 Uhr Frühstück geben. Als Beate und Andre kurz vorher ankamen, stand Martin schon auf dem Platz und hatte einige Pfeile geschossen. Dank vieler helfender Hände war das Frühstücksbuffet schnell aufgebaut und nachdem der Kaffee (endlich) fertig war, ließen wir uns in gewohnt lockerer Atmosphäre alle viel Zeit beim Frühstücken. Nachdem auch die restlichen Gäste angekommen waren, startete das erste „Training“ des Tages. Aber wie das beim Blankbogentreffen so üblich ist, heißt „Training“ nicht, wir schießen jetzt unter Hochdruck einen Pfeil nach dem anderen. In immer wieder wechselnden Gruppen wurde geschossen, gefachsimpelt, Probleme besprochen, nette Gespräche geführt und vor allen Dingen viel gelacht und nur keinen Stress aufkommen lassen. Da Andre bereits verraten hatte, dass am nächsten Tag ein kleines Feldturnier geschossen werden sollte, waren alle ganz heiß darauf schon einmal eine kleine Trainingsrunde zu drehen. Wir hatten um unseren Fußballplatz, den Trainingsplatz an der Schule und im Schulwald insgesamt 11 Stationen aufgebaut mit unterschiedlichen Schweregraden. Als Highlight hatte Andre ein Pendel gebaut.

Da viele noch nie so etwas mitgemacht hatten, ging Andre mit allen die Strecke einmal ab und erklärte die jeweilige Aufgabenstellung. Es sollte nach IFAA Regeln auf Feldauflagen und Tierbilder geschossen werden. Selbst Beate, die sonst nicht viel für Feldbogenschießen übrig hat, machte sich mit Cordula, Phillip und Hartmut aus Elmshorn auf, um im Gelände zu schießen. Cordula wollte fotografieren und Phillip hatte sich als „Bogencaddy“ angeboten. Die Ergebnisse der zwei Schützen sind nicht bekannt, aber das Gelächter der Truppe war häufig noch in einiger Entfernung zu hören. Das Lustbargturnier in Rethwisch im September wird übrigens genau nach diesen Regeln geschossen.

Für den Nachmittag hatte sich Andre auch noch etwas einfallen lassen. Fast alle Bogenschützen haben früher oder später einmal Probleme im Schulterbereich. Deshalb hatte er Sylvia, die Trainerin der Reha-Sparte vom Verein, gebeten, den Anwesenden etwas zum Thema Prophylaxe, Warm-up und Cool-down zu erzählen. Und jeder der Sylvia kennt, weiß, dass das nicht ohne Bewegung abläuft. Und so wurden fleißig Schultern und Arme bewegt und gedehnt.

Nach dieser Lexion mit ganz viel Input wurde lecker gegrillt und danach gab es bei Wasser, Bier und Ouzo viele interessante Geschichten zu hören. Wann genau der letzte ins Bett ging ist nicht bekannt ….
Am nächsten Morgen berichteten einige, dass die Nacht sehr kurz gewesen sei.
Leider war am Sonntag das Wetter nicht so gut wie die Tage davor. Es war bewölkt und kurz bevor es in den Parcour gegen sollte fing es an zu regnen. Fast alle waren dafür ausgerüstet und die, die nicht die richtigen Sachen mit hatten, liefen trotzdem mit. Keiner wollte sich den Spaß entgehen lassen. Andre konnte leider nicht mit teilnehmen, weil er sich am Freitag beim Schießen die linke Schulter (!) verletzt hatte. Jetzt konnte er den linken Arm nicht schmerzfrei heben. Damit war Andre bereits der Verletzte Nummer 6 in unserer Truppe. Gerade an diesem Wochenende stellte das die Stamper vor ein ziemliches Problem. Wie sollte der Abbau bewältigt werden? Alle Scheiben die im „Gelände“ standen mussten noch am Sonntag abgebaut werden.
Nachdem die letzte Gruppe fertig war, erlebte Andre eine Überraschung. Alle Teilnehmer boten sich an beim Abbau mitzuhelfen. Innerhalb kürzester Zeit waren die Scheiben, Pflöcke und Seile abgebaut und alles sah so aus wie vor dem Wochenende. Nur die Scheiben auf dem Bogenplatz blieben stehen, sie konnten auch beim Training umgestellt werden. In der Zwischenzeit hatte die „Küchencrew“, und auch hier waren helfende Hände tätig, das Abschlussgrillen vorbereitet. Die Leckereien vom Grill hatten sich alle verdient. Nachdem alle satt waren gab es die „Siegerehrung“. Beate las die Auswertung aus dem Feldparcour vor und Carola übergab jedem ein Andenken an dieses schöne Wochenende. Es gab wie immer nur Sieger bei uns...

Schlusswort von Beate und Andre:
Wir hatten am Samstag Abend zwar angedeutet, dass es aufgrund der vielen vielen Arbeit eventuell kein Blankbogentreffen 2016 geben könnte. Aber nach dem tollen Wochenende, der durchweg positiven Reaktionen der Teilnehmer und der vielen helfenden Hände sagen wir:

Ja, es wird ein Blankbogentreffen 2016 geben und wir freuen uns schon sehr darauf!



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Spartenausflug vom 19. - 21.06.2015




Vor 8 Monaten hatten wir beschlossen statt einer Weihnachtsfeier erstmals einen Spartenausflug zu unternehmen. Es sollte zur Premiere der Störtebecker Festspiele auf Rügen gehen. 21 Spartenmitglieder hatten spontan Interesse bekundet. Tatsächlich gestartet sind wir dann mit 15.
Los ging es am Freitag um 13:30h, zumindest für einen Teil der Gruppe. Der T4 von Andre und Beate war mit 8 Personen voll besetzt. Sebastian, Kari und Annika starteten ca. 15:00h. Für Kai und Moni ging es noch etwas später los. Heiko reiste direkt aus seinem Urlaub von der Müritz an.
Paul und Martin waren etwas frührer in Stampe als geplant, sodass sie noch etwas Zeit hatten bis zum Start. Was machen viele Jugendliche wenn sie Zeit haben? Erstmal das Fernsehprogramm studieren. Sofort wurde der kommende Tag nach eben diesem geplant und die beiden waren sich einig, Andre durfte nicht trödeln bei der Anreise …!! Leider entwickelte sich diese sehr viel anstrengender und langwieriger als geplant und gewollt. Schon in Kiel gab es das erste Mal „Stop and Go“ und in Bad Segeberg dann auch den ersten Stau. Die ca. 20 min Verzögerung entpuppten sich später aber noch als das kleinere Übel. Wir waren auf der A20 noch nicht lange in Mecklemburg Vorpommern, da zeigte ein Polizeiwagen einen Stau nach einem Unfall an. Leider stellte sich wenig später heraus, dass die Autobahn voll gesperrt worden war. Wir waren noch 2 km von der Raststätte „Schönberger Lande“, der geplanten ersten Pinkelpause, entfernt, als der Verkehr zum erliegen kam. Nach ca. 1 Stunde im Stau wurde es dann bei den Damen im Auto arg und sie konnten nicht mehr warten. Sie machten sich zu Fuß auf den Weg zur Raststätte. Andre und Carola blieben im Auto und sollten sie dann dort wieder einsammeln. Es dauerte auch nur ca. eine halbe Stunde bis auch Andre die Raststätte erreicht hatte. Als dann wieder alle eingesammelt waren ging es weiter, das dachten wir jedenfalls. Es dauerte aber noch einmal eine Stunde bis wir den Stau endlich hinter uns gelassen hatten. Kaum waren wir da durch kam im Radio die Meldung einer erneuten Vollsperrung der A20 im Raum Wismar. Wir waren gerade noch durchgekommen, der Unfall ereignete sich hinter uns. Die beiden später gestarteten Fahrzeuge hatten weniger Glück. Mit dem T4 erreichten wir endlich um 20:10h das Hotel, wo Heiko schon wartete. Jetzt wurde nur schnell eingecheckt, damit wir noch etwas im Hotelrestaurant zu essen bekamen. Die Küche wurde extra für uns noch etwas offen gehalten, normaler Weise gab es nur bis 20:30h warme Küche. Um 21:10h erreichten auch Kai und Moni das Hotel und auch sie konnten noch essen. Die letzten Drei kamen leider erst um 22:30h an. Während die meisten nur noch zu Bett wollten, hatten sich unsere männlichen Jugendlichen, die zusammen in einem Zimmer untergebracht waren, noch auf ein Restfernsehprogramm geeinigt.

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu unser Sideseeing-Tour. Eigentlich wollten wir vormittags den Königsstuhl besuchen und nachmittags Richtung Jagdschloss Granitz und weiter nach Sellin. Da das Wetter für vormittags aber noch leicht unbeständig angesagt war, sind wir kurzentschlossen erst zum Jagdschloss gefahren. Der Fußweg dorthin war sehr schön und auch das Schloss selbst macht ordentlich was her. Alle waren bereit auch eine Besichtigung zu machen, was den Aufstieg auf den Aussichtsturm mit beinhaltete.

Als Beate die Treppe sah, schüttelte sie gleich den Kopf. Mit ihrer Höhenangst konnte sie dort nicht hoch und auch Sebastian war der Aufstieg nicht ganz geheuer. So bleib den beiden mehr Zeit, den Rest des Schlosses zu erkunden. Als endlich alle wieder beisammen waren und wir den Rückweg zum Auto antraten stellten wir fest, dass es schon recht spät war. Wir hatten uns um 17:30 Uhr zum Essen im Hotel angemeldet und so mussten wir uns entscheiden ob Selin oder Königstuhl. Die Mehrheit war für den Königstuhl und so teilten wir uns auf. Einige wollten mit dem Schiff den Königstuhl bestaunen und der Rest zu Fuß dorthin.

Gegen 17 Uhr waren alle wieder im Hotel und hatten noch etwas Zeit sich auszuruhen, bevor es weiter ging. Das Wetter hatte sich inzwischen deutlich gebessert. Es schien die Sonne und es war wesentlich wärmer als am Vormittag. Nach einem guten Essen starteten wir zu unserem letzten Tagespunkt, der Premiere der Störtebeker Festspiele. Die Aufführung sollte um 20 Uhr beginnen und wir waren auch alle rechtzeitig da um das Gelände in Ruhe auf uns wirken zu lassen. Die Sonne schien, es war windstill und man konnte über die Bühne hinweg auf das Wasser schauen. Fantastisch. Und auch die Vorstellung lies es an nichts fehlen. Wir sahen fahrende Schiffe auf dem Wasser, Pferde, tolle Schauspieler, Gesangseinlagen, einen Greifvogel und auch die Pyrotechnik war super. Leider war uns der Wettergott dann doch nicht so wohlgesonnen, wie wir gehofft hatten. Kurz vor Ende der Vorstellung zogen dunkle Wolken auf und es fing an zu regen. Zum Glück waren fast alle gut darauf vorbereitet und so konnten wir auch noch das anschießende tolle Feuerwerk bestaunen. Nur der Rückweg fiel dann komplett ins Wasser und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Parkplätze befinden sich leider nicht direkt vor der Tür. Andre hatte das Pech, dass er am weitesten weg geparkt hatte. Alle die mit ihm fahren sollten, mussten sich ca. 2 km einen Weg mit 13 % Steigung hinauf quälen und das bei strömenden Regen und entsprechenden Wassermassen auf der Straße. Alle waren pitschnass als sie ins Auto stiegen. Zum Glück waren es nur 15 Minuten bis zum Hotel. Die anderen hatten es zwar nicht ganz so weit zum Auto, aber trocken sind auch sie nicht geblieben. Bis alle wieder annähernd trocken waren und Ruhe eingekehrt war, zeigte die Uhr schon fast 01:30 Uhr nachts. Das war ein echt langer Tag ...

Am Sonntag war das Frühstück für 8:30 Uhr angesetzt. Einige von uns sahen ein wenig „zerknittert“ aus als sie sich an den Tisch setzten. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde wieder gepackt und alles im Auto verstaut. Jetzt sollte es noch zum Freizeitpark Rugard in Bergen gehen. Dort gab es eine Sommerrodelbahn, eine Minigolfanlage, eine Go-Kart Bahn und einen Kletterpark. Angefangen haben wir mit der Rodelbahn. Das war ein echter Spaß. Da wir so viele waren, gab es einen Mengenrabatt und so konnten alle mehrmals fahren. Es wurden viele lustige Fotos gemacht. Heiko wollte unbedingt den Bahnrekord brechen, was er aber leider knapp verfehlt hatte. Als nächstes sollte die Go-Kart Bahn „unsicher“ gemacht werden. Bis dahin mussten wir auch wieder etwas laufen, aber wir waren ja vom Vortag im Training und so war der Weg doch schnell geschafft. Die Rennfahrer unter uns hatten schnell Blut geleckt und es kam auf der Strecke zu einigen Überholmanövern. Sebastian landete sogar einmal im „Kiesbett“ und Heiko stellte sich in einer Kurve quer. Andre und vor allem Astrid gingen es etwas „gemütlicher“ an. Astrid und Kari wollten unbedingt auch noch Quad fahren. Beiden war gut anzusehen, dass sie riesigen Spaß hatten.

Als wir dann mit diesem Programmpunkt durch waren, war es schon 14:30h. Für Minigolf war leider keine Zeit mehr und so beschlossen wir uns auf den Heimweg zu machen. Es war ja schließlich noch ein weiter Weg. Aber anders als bei der Anreise verlief die Rückreise problemlos und wir kamen um 19:10h wieder in Stampe an.

Es war anstrengend ... alle waren müde und kaputt … aber wir waren auch froh es gemacht zu haben ...




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Pfingstturnier in Mildstedt am 24.5.2015




Durch Verletzungspech dezimiert waren wir in diesem Jahr nur 5 Teilnehmer in Mildstedt. Birgit, Beate, Kai, Heiko und Andre waren aber hoch motiviert und freuten sich auf dieses Turnier. Der Wetterbericht hatte trockenes, bis Mittag bewölktes Wetter mit einer leichten Brise bei etwa 14 Grad hervorgesagt. Eigentlich bestes Schießwetter, allerdings war es im ersten Durchgang noch sehr kühl.
Beate war auf einer Scheibe eingeteilt, die etwas weiter von den anderen entfernt lag, direkt neben den Kindern. Das war eine echte Herausforderung, weil es nicht immer einfach war bei den permanenten Geräuschen im Hintergrund die Konzentration zu halten.
Im 1. Durchgang hatten fast alle mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen. Die fehlende Sonne und der kühle Seewind machte dann doch das Tragen von Weste, Jacke oder Pullover erforderlich. Aber pünktlich gegen 12 Uhr, zum Ende des 1. Durchgangs, kam die Sonne raus und es wurde wärmer.
Wie immer waren nicht alle mit ihren Ergebnissen nach dem Ersten Durchgang zufrieden, aber 30 und 20 Meter waren ja noch zu schießen, also noch „Luft nach oben“.
Birgit, Beate und Andre kämpften schon im zweiten Durchgang mit der fehlenden Kraft. Beate, Heiko und Kai lagen am Ende des 2. Durchgangs noch auf Kurs die angepeilten 800 + x Ringe zu erreichen. Birgit spürte auf 20 Meter deutlich das Trainingsdefizit der letzten Wochen und auch Andre kämpfte mit Kraft und Konzentration, leider nicht immer erfolgreich. Am Ende erzielte Andre 756 Ringe und wurde Dritter bei den Blank Altersherren und Birgit erreichte mit 735 Ringen ebenfalls den 3. Platz bei den Blank Altersdamen. Auch bei Beate zeigten sich auf 20m Kraft und Konzentrationsprobleme. Sie erreichte aber mit 801 Ringen insgesamt ihr gestecktes Mindestziel. Trotzdem zogen Heiko (802Ringe) und Kai (806 Ringe) durch gute Leistungen auch im letzten Durchgang an ihr vorbei.

Am Ende standen sehr positive 3 Ergebnissen über 800 Ringe und 2 Bronze-, 1 Silber- und 2 Goldmedaillen für unsere Sparte.

Wie jedes Jahr war es ein langer aber auch sehr schöner Tag für alle.



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Matjesturnier 2015 in Glückstadt




Am 9.5.2015 fand in Glückstadt das jährliche Matjesturnier statt, eigentlich ein Garant für schönes Bogenwetter.
Schon die Anfahrt in Richtung Westen gestaltete sich wechselhaft, und das sollte das Thema des gesamten Tages werden, nicht nur in Bezug auf das Wetter.
Einigen Kilometern, bei denen sich die Sonne sehen ließ, folgten heftige Schauer, dann wieder trockene Abschnitte.
In Glückstadt dann kurze Verwirrung: Das Turnier fand nicht, wie in den Vorjahren, auf dem Sportplatz, sondern auf dem Übungsplatz des Bogenvereins Glückstadt eV statt. Der Aufbau der Anglerzelte (die an diesem Tag ein absolutes Muss waren) und der Bögen fand dann im strömenden Regen statt.
Aber schon nach den Einschießpassen hatte Petrus ein Einsehen und ließ die Schleusen des Himmels zu, vergaß aber nicht, sich zu Anfang des zweiten Durchgangs mit einem kurzen, aber heftigen Schauer noch einmal nachhaltig in Erinnerung zu bringen.
Neben vielem Fluchen auf das Sch...wetter und noch mehr besorgten Blicken gen Himmel wurde auch noch geschossen. Heiko war mit seinen erreichten 579 Ringen nicht ganz zufrieden, Kai schoss 616 Ringe. Der Shooting-Star aber war Monika, die zwar die angepeilten 600 (!) Ringe nicht ganz erreichen konnte, sich aber mit 593 Ringen überzeugend aus ihrer Krise heraus gearbeitet hat.
Die Siegerehrung fand dann, da von Niedersachsen drohende schwarze Wolken heranzogen, im Schweinsgalopp statt.
Insgesamt eine schöne Veranstaltung, dieses Lob haben Nikolaus und Margarete an diesem Tag öfter gehört, und es soll auch von uns noch einmal wiederholt werden. Kleiner Wermutstropfen: Das Adventsturnier dieses Jahr in Glückstadt fällt aus, da die Glückstädter die Kreismeisterschaft ausrichten.

Matjesturnier Glückstadt 2015 - wer nicht dabei war, hat was versäumt.

1. Mai Turnier bei der Brunswiker Schützengilde




Das erste Turnier in der Außensaison In diesem Jahr waren Sara, Monika, Birgit, Beate, Luka, Kai und Heiko mit dabei. Der Wettergott war uns durchaus freundlich gesinnt, die angesagten Schauer zogen an uns vorbei. Dafür gab es abwechselnd Sonne und Bewölkung, was das Schießen nicht immer einfach machte. Die Stimmung war locker und wir freuten uns schon auf den Wettkampf. Kai und Monika hatten einen großen Eimer Kekse mitgebracht, damit war die Versorgung mit Nervennahrung sichergestellt.
Luka hatte in der Hallensaison zwar schon an einigen Turnieren teilgenommen, draußen war es aber sein Erstes. Er war aber nicht nervös und somit konnte er sich ganz aus sein schießen konzentrieren. Sara und er waren zusammen auf einer Scheibe eingeteilt wodurch die Unterhaltungen der Beiden in den Schießpausen nicht zu kurz kamen. Bis auf Heiko waren nach dem ersten Durchgang alle mit ihren Ergebnissen zufrieden. Heiko hatte nicht ganz das geschossen, was er sich vorgenommen hatte. Aber es gab ja noch zwei Durchgänge um das Endergebnis nach oben zu korrigieren.
Nach einer leckeren Stärkung konnte der nächste Durchgang mit neuer Kraft angegangen werden. 30 m, 122er Auflage, da sollte die Ringzahl nach 30 Schuß doch besser sein als auf 40 m. Sara schoss leider einen Ring weniger. Sie hatte etwas Probleme mit der Helligkeit. Wenn die Sonne raus kam, blendeten die Auflagen doch ziemlich. Dieses konnte man auch bei Heiko sehen. Er hatte sich seine Sonnenbrille aufgesetzt, um besser sehen zu können. Auch Carola, die sich für dieses Turnier nicht angemeldet hatte, war inzwischen eingetroffen um die Truppe zu unterstützen. Sie wurde auch gleich dazu genötigt, mit ihrem Handy Fotos zu machen. An einen Fotoapparat hatte leider mal wieder keiner gedacht.
Beim letzten Durchgang konnte Sara einige Ringe gut machen und war am Ende mit ihrer Ringzahl sehr zufrieden. Luka stellte mit seinem Ergebnis einen neuen Turnierrekord in seiner Altersklasse auf und freute sich sehr darüber. Beate kämpfte zum Schluss mit ihrer fehlenden Kraft und auch Monika erzählte nach dem Turnier, dass ihr die letzten Pfeile doch sehr schwer gefallen waren. Birgit war sehr zufrieden mit sich. Sie konnte in den letzten Monaten nur wenig trainieren und dafür hatte sie super geschossen. Kai blieb in seiner Leistung konstant und verpasste die 800er Marke nur um 6 Ringe. Heiko hatte auf 30 und 20 m noch einmal alles gegeben, und konnte als Sieger in seiner Klasse vom Platz gehen. Am Ende gab es 4 erste Plätze (Sara, Beate, Luka und Heiko), 2 zweite Plätze (Birgit und Kai) und einen dritten Platz (Monika) zu feiern. Ein gelungener Saisonauftakt!
Und zum Schluss noch ein Novum: In diesem Jahr war laut den vorliegenden Informationen kein Sonnenbrand bei uns allen zu beklagen.

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5. Hallenturnier in Fockbek am 11.01.2015


Das Turnier wurde jetzt schon zum 5. Mal ausgerichtet. Es ist immer das erste Turnier des Jahres und damit das ideale Vorbereitungsturnier für unsere Teilnehmer bei der Landesmeisterschaft Halle in 2 Wochen. Außer Paul waren auch alle da. Reinhard, Kai, Heiko, Moni, Beate und Jochen waren das Team zur LM und wurden dann noch durch Ralf, Wolfgang, Sebastian, Andre, Carola, Kari, Günny, Sara und Luka ergänzt. Paul, Patrick und Birgit waren noch als Betreuungsteam dabei.
Die Lichtverhältnisse in der Halle sind so ganz anders als in anderen Hallen, was die Teilnahme besonders reizvoll, aber eben auch nicht einfach macht. Die Schießlinie ist sehr hell und die Scheiben stehen eher dunkel. In diesem Jahr kam dann noch das Pfeifen des Windes dazu, das kannten wir auch noch nicht …
Einen Neuling aus unserer Jugendabteilung hatten wir in diesem Jahr dabei. Für Luka war es das erste Turnier außerhalb unserer Halle. Er war sehr überrascht, wie viele Schützen an diesem Turnier teilnahmen. Gegen die Nervosität half, dass Sara mit ihm auf eine Scheibe schoß und Andre auf der Nachbarscheibe. Sara und Luka schossen A/B und Andre C/D. So konnte er ein Auge auf beide werfen und auch mal beruhigend eingreifen. Luka wurde aber auch von den anderen Jugendlichen, die dort schossen, sehr nett aufgenommen, das kennen wir ja auch nicht anders. Am Ende wurde Luka in seiner Klasse mit 310 Ringen Erster und kam so zu seiner ersten Medaille und was auch nicht unwichtig war, einer Packung Toffifee. Auch Sara wurde Erste und war mit ihren 340 Ringen sehr zufrieden. Auch sie hat bei Turnieren immer mit viel Nervosität zu kämpfen. Mit Luka hatte sie aber auch viel Spaß (fast wie im Training) und das half ihr.
Bei den Compoundern schoss Wolfgang gute 544 Ringe und wurde damit in seiner Klasse Dritter. Ralf wurde mit 552 Ringen Siebter Jochen schoss mit 537 Ringen ein ganz ordentliches Turnier. Wer Jochen allerdings kennt weiß, dass er damit natürlich nicht zufrieden war. Aber immerhin, auch er belegte damit Platz 1. Reinhard wurde mit 480 Ringen Sechster. Kari schoss 345 Ringe und wurde damit Dritte. Kari war zwar nicht ganz ausgeschlafen, hatte aber trotzdem viel viel Spaß mit den Schützen auf ihrer Scheibe und in ihrer Umgebung. So kennen und mögen wir sie, denn sie zieht mit ihrer Fröhlichkeit alle in ihren Bann. Sara bemerkte irgendwann, dass Kari unser Maskottchen, den Fennek, an der Stelle vor die Schießlinie gesetzt hatte, an der sie schoss.
Die gesamte Blankbogenabteilung blieb etwas unter ihren Möglichkeiten. Beate wurde mit 460 Ringen Zweite, Moni mit 423 Ringen und Kai mit 469 Ringen ebenfalls Zweiter. Heiko schoss 438 Ringe, Andre 413 Ringe, Günny 401 Ringe und Sebastian 306 Ringe.
Nach dem Turnier rundeten wir den schönen Tag noch mit einem gemeinsamen Essen ab. Zusammen mit Volker und Margret besuchten wir einen Kroaten in der Umgebung und genossen bei netten Gesprächen das tolle Essen.
Danach erlebten einige von uns noch eine kleine Odyssee auf dem Heimweg. Andre wollte noch tanken und fuhr an eine Tankstelle. Um auf der Fahrerseite aussteigen zu können musste er das Fenster herunter kurbeln, weil der Öffnungshebel defekt ist. Eigentlich kein großes Problem, nur dieses Mal wollte die Scheibe dann nicht wieder hoch gehen. Erst nach ca. 30 Minuten konnte das Fenster geschlossen werden. Kari wäre uns fast erfroren. Nur dem Einsatz von Beate und Carola ist es zu verdanken, dass sie es unbeschadet überstanden hat. Sie nahmen Kari in ihre Mitte und hielten sie warm ...

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25. Amerikarunde in Holm am 17.08.2014


Am 17.08.2014 waren Beate, Kari, Andre, Heiko, Günny, Wolfgang, Rene, Ralf und Ich nach Holm zur Amerikarunde unterwegs. Für mich sollte es auch mein erstes Turnier werden. Die Wettervorhersage für den Tag war alles andere als rosig. Neben kühlen Temperaturen und der ein oder anderen Windböe waren auch Schauen angesagt. Zum Glück blieben wir von dem Regen verschont, nur der Wind steigerte sich im dritten Durchgang immer mehr. Es wurden, wie auch schon in den Vorjahren, wieder Mannschaften für die Teamwertung gebildet.
Und dann ging es auch schon mit den Einschießpassen los. War ich doch bis hierhin weder nervös noch aufgeregt, so war dies mit der ersten Passe vorbei. Die Nervosität machte sich breit und war besonders in meiner Bogenhand bemerkbar. So war ich mit den Einschießpassen auch gar nicht zufrieden. Zum Glück schoss Beate mit auf meine Scheibe und sie schaffte es mir etwas Ruhe zu geben und Mut zuzusprechen. Dieses half ungemein. Ich war zwar immer noch sehr nervös aber letztlich liefen die 40yards besser als im Training. Von 30 Pfeilen wurden nur 4 nicht gewertet. Ich war froh als ich die 40yards so gut gemacht hatte, lag ich doch mit meinem Pfundzahlen am unteren Limit für diese Entfernung.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es auch mit den restlichen Distanzen weiter. Meine Nervosität war inzwischen so gut wie weg und die 30 und 20yards verliefen sehr gut für mich. Am Ende standen für mich 558 Ringe zu Buche und ich war damit mehr als zufrieden.
Andre wurde mit 786 Ringen in seiner Klasse Erster und stand damit seit langem mal wieder ganz oben auf dem Treppchen, vor Günny mit 778 Ringen. Beate schoss 767 Ringe und schaffte damit den 2 Platz. Das beste Ergebnis unserer Truppe im Blankbogen erzielte Heiko, der mit 806 Ringen bei den Blankbogen Herren Zweiter wurde.
Ralf hatte an diesem Tag leider pech. Er landete bei den Compound Altersherren mit 862 Ringen auf Platz vier ringgleich mit dem Dritten, aber leider zu wenig Xer. Trotzdem insgesamt nur 7 Ringe hinter dem Sieger ist schon nicht schlecht. René erreichte 852 Ringe und Wolfgang bei den Compound Senioren 739 Ringe. Auch Kari konnte sich bei den Recurve Damen wieder verbessern und erreichte 645 Ringe.
Der jährlich vergebene Wanderpokal, für die beste Mannschaft, ging in diesem Jahr nach Stampe. Ralf, René und Wolfgang konnten diesen Pokal für uns gewinnen.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf mein nächstes Turnier.



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4. Blankbogentreffen in Strohbrück




Ein Wochenende der Superlativen oder der Extreme? Schwer zu sagen. In diesem Jahr hatten sich 53 Blankbogenschützinnen und schützen angemeldet, echt super. Dies hatte zur Folge, dass wir in diesem Jahr fast den ganzen Sportplatz nutzen mussten. Neben 14 normalen Scheiben hatten wir als kleine „Schweinerei“ für Sonntag einen Distanzschuss quer über den Fußballplatz geplant. Als Ziel diente nur ein Stock mit einer gelben Fahne daran und ein auf den Boden gemalter Kreis.
Die ersten von uns reisten bereits Freitag Nachmittag an und nachdem die Schlafplätze (Zelt, Feldbett, Auto, Wohnwagen) eingerichtet waren, ließen wir den Abend gemütlich bei Brot und Bier ausklingen. Bei Anbruch der Dunkelheit wurde uns dann noch ein besonderes Naturschauspiel geboten. Eine Fledermaus hatte sich zu uns ins Zelt gesellt um die Insekten vom Dach zu naschen. Satt und erschöpft machte sie dann eine Pause an der Lichterkette.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sollte es dann richtig los gehen. Alle waren guter Laune und voll Tatendrang und das galt auch für den Wettergott. Er legte sich richtig ins Zeug und bei Windstille schien die Sonne erbarmungslos auf uns Schützen nieder. In der Spitze wurden ca. 31 Grad erreicht, was aber nur im Schatten galt. Zum Glück hatten auch in diesem Jahr Kai und Moni ihr Plantschbecken mitgebracht. Die Plätze am Wasser und im Schatten waren heiß begehrte Orte. Gegen Ende des Tages sprang einer von uns komplett bekleidet hinein um endlich ausreichend Kühlung zu bekommen. Katja und Beate hat die Hitze dann doch so zugesetzt, dass sie nicht mehr schießen konnten, trotzdem war die Stimmung ausgelassen. Abends wurde wieder gegrillt und an jeder Ecke sah man erschöpfte aber doch lachende Gesichter. Bei einigen war sogar ein deutliches „Urlaubsfeeling“ zu erkennen. Da die Temperaturen jetzt erträglich wurden, konnte man anschließend immer noch einige Unermütliche an der Schießlinie sehen. Auch wurde schon mal auf dem Fußballplatz der Distanzschuss geübt. Seit diesem Jahr haben wir am Vereinsheim eine Terrasse, von wo man das Spektakel hervorragend beobachten konnte. Ausgerüstet mit gekühlten Getränken und Fotoapparaten wurden mehr oder weniger fachmännische Kommentare abgegeben und viele Fotos gemacht. Um das ganze noch zu topen stellte Andre bei Einbruch der Dunkelheit noch einige Fackeln neben eine Scheibe, ein kleines Nachtschießen sozusagen. Erst nach Mitternacht endete dieser erste Tag vom Blankbogentreffen.
Das gemeinsame Frühstück am nächsten Tag konnte dank des guten Wetters auf der Terrasse eingenommen werden (wer der Sonne bereits überdrüssig war, blieb im Vereinsheim). Gut gestärkt ging es dann weiter mit Tag 2. Es war etwas Wind aufgekommen und hin und wieder schob sich eine Wolke vor die Sonne, was das Schießen etwas leichter machte. Andre hatte sich ein kleines Turnier ausgedacht. Jeder sollte auf 40, 30, 20 m schießen und anschließend auch noch auf das Ziel auf dem Fußballplatz, wobei die Pfeile von oben ins Ziel fallen sollten. Das war beinahe wie Cloud Schießen, nur nicht so weit. Bei uns waren es nur ca. 80m. Der Sieger des „Cloud-Schießens“ bekam einen Sonderpreis, ein Windspiel aus Edelstahl mir Bogenmotiv. Nachdem der Sieger gekürt war endete die Veranstaltung noch mit einem gemütlichem Grillen.
Fazit von diesem Wochenende:
Die Blankbogengemeinde wird immer größer, was uns sehr freut.
Das Wetter war bombig, vielleicht schon etwas zu bombig.
Es gab viele helfende Hände, was die Arbeit für das Organisationsteam deutlich erleichterte. Vielen Dank an alle.
Es wird auch ein 5. Blankbogentreffen geben. Wir freuen uns darauf !!!





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Knietief im Schlamm für die Bogensparte



Wie auf diesem Bild sah es leider in den letzten Jahren immer wieder auf unserem Bogenplatz aus. In einer Senke sammelt sich das Regenwasser und bei entsprechenden Wetterlagen kann die Wassermenge, die da zusammen kommt, erheblich sein. Zuletzt hatten wir eine Tauchpumpe, die etwa 2000l pro Stunde fördert, 22 Stunden lang im Einsatz. Im Herbst letzten Jahres haben wir einen Pumpschacht eingegraben, der das Abpumpen erleichtern sollte, weil wir dann eine Pumpe mit Schwimmschalter einsetzen können. Diese „Automatisierung“ wäre schon eine erhebliche Erleichterung gewesen. Wie auf dem Bild unten zu sehen ist, ging etwas schief. Leider hatten wir nicht bedacht, das die Kunststofftonne schwimmt und so nach den ersten Regenfällen vom Wasser aus dem Schacht gedrückt wurde.



Eine erste Verbesserungsaktion von Heiko, der Löcher in den Boden der Tonne bohrte, schlug fehl, weil auch Steine und Erde unter die Tonne gerutscht waren. Nachdem der „See“ größtenteils abgepumt war, schritt Günny zur Tat. Es stand noch Wasser direkt an der Tonne, weil es ja der tiefste Punkt auf dem Platz ist. Günny hat aber Phantasie. Er schlüpfte in seinen Taucheranzug und begab sich in das Loch, um es wieder auf die nötige Tiefe zu bringen.


    

Echt sexy, oder? Na ja ..., aber auf jeden Fall toller Einsatz von Günny!!!



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8. Hallenturnier in Kappeln am 08.12.2013




Mit 8 Schützen fuhren wir nach Kappeln um dort am Adventsturnier des TSV Kappeln teilzunehmen. Wir fuhren etwas früher los, weil es möglicherweise glatt werden sollte. Nun ja, es war nicht glatt und so waren wir schon um 08:20h vor Ort. Erstmals seit ich Bogen schieße war ich der Erste bei einem Turnier. Das hatte aber etwas Gutes, denn so konnten wir ausgiebig frühstücken. Es gab reichlich Auswahl an belegten Brötchen, man wusste gar nicht wo man anfangen sollte …
Um 10:15h begann dann das Schießen. Andre wurde sehr früh klar wo an diesem Tag die Reise hin gehen würde, denn der erste Wertungspfeil war gleich ein M. Das war zwar das einzige aber von Anfang an war es viel Kampf und Krampf und am Ende stand nur ein Ergebnis von 383 Ringen. So wenig hatte er zuletzt im Dezember 2007 nach erst 4 Monaten Bogenschießen geschossen. Auch Heiko hatte Probleme. Erst klappt das Schießen nicht wie geplant und dann stößt er auch noch den Bogen eines anderen Schützen um. Dabei brach der Button an dem Bogen, könnte wohl kaum schlimmer sein, oder? Der Button konnte zwar ersetzt werden, aber Heiko hatte die ganze Zeit mit diesem Missgeschick zu tun und das wirkte sich natürlich auch auf sein Schießen aus. Für jemanden, dessen Schießen noch nicht gefestigt ist, ist so ein Erlebnis natürlich nicht so leicht weg zu stecken.
Wolfgang schoss 367 Ringe. Das entsprach zwar auch nicht seinen Trainingsleistungen, brachte ihm aber an diesem Tag den Sieg bei den Blankbogen Senioren. Günny schoss zwar das beste Ergebnis bei den Blankbogen Männern unserer Sparte, kann aber mit den 416 Ringen nicht wirklich zufrieden sein, das kann er wirklich besser!!
Bei unseren Blankbogenschützen war aber zumindest wieder auf die Damen verlass. Birgit schoss 470 Ringe. Sie hätte gern ein paar Ringe mehr geschossen, kam aber manches mal aus der Konzentration, besonders die letzten beiden Passen des ersten Durchgangs wurmten sie enorm. Auch Beate hatte Grund sich zu „ärgern“, allerdings auf hohem Niveau. Sie konnte ihren tollen ersten Durchgang, mit 255 Ringen, nicht wiederholen und blieb so mit 498 Ringen unter der 500er Marke.
Für unsere Compounder lief es sehr erfreulich und wesentlich besser als bei der KM eine Woche zuvor. Ralf wurde mit 547 Ringen Fünfter wobei auf den Plätzen 3 bis 6 nur ein Ring Unterschied war. Noch besser lief es für René. Er siegte bei den Compound Altersherren mit 555 Ringen. Dabei schoss er mit 277 und 278 zwei grundsolide Durchgänge.
Wie in jedem Jahr, gab es für jeden Teilnehmer einen Preis, eine tolle Sache. Das Turnier war super organisiert und wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.


20. Hallenturnier in Reinfeld am 17.11.2013




In diesem Jahr war das Turnier des SchV Klein Wesenberg einmal anders. Es war ein Jubiläumsturnier, das 20tigste in Reinfeld. Für alle begann das Turnier um 11:00 Uhr, es wurde auf 18 yards geschossen und dann auch noch 3x30 Schuss. Das konnte ja nur interessant werden. Und das war es auch. Ca. 100 Schützen und Schützinnen wollten sich an diesem Tag beweisen, darunter auch 11 wackere Mitstreiter aus Stampe. Die Anreise verlief gewohnt unspektakulär. Der „Vereinsbus“ von Andre und Beate war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Rest reiste mit Ralfs Bus an. Alle waren gut gelaunt und hoch motiviert. Die erste Überraschung war die Halle, da jetzt die Scheiben anders standen, war es doch sehr eng hinter der Schießlinie. Ralf und René, unsere zwei Compounder, und Kari als Recureverin standen leider auf der anderen Seite der Halle, so dass während des Turniers kein Kontakt möglich war. Der Rest von uns stand fast Scheibe an Scheibe und jeder schaute schon mal nach den Treffern der anderen. Nach den ersten Wertungspassen war bereits zu erkennen, dass die „Bankis“ doch einige Probleme hatten. Trotz der kürzeren Distanz waren die Schießergebnisse nicht besser. Beate war, laut eigener Aussage, völlig von der Rolle. Die Streuung auf der Auflage war teilweise extrem und der Schießablauf viel zu unruhig. Sie schaffte es aber, sowohl im 2. als auch im 3. Durchgang ihre Ringzahlen etwas zu steigern, am Ende erreichte sie 708 Ringe. Carola schoss gar nicht schlecht, wenn auch nicht stabil und erreichte am Ende 673 Ringe. Birgit war die Beste von den Blankbogen-Damen. Auch sie war zwar mit ihrer Leistung nicht wirklich zufrieden, konnte aber nach den drei Durchgängen 729 Ringe vorweisen. Bei den Blankbogen Herren lief es ähnlich. Nur Heiko war mit seiner Leistung zufrieden. Es war sein erstes Hallenturnier auswärts und dafür hatte er sich gut geschlagen. Kari schoss ihr erstes Hallenturnier, seit sie bei uns ist. Leider konnte sie in der letzten Zeit wenig trainieren und deshalb ist ihr Ergebnis auch noch ausbaufähig. Jochen startete gewohnt souverän und schoss ein gutes Ergebnis. Da seine Hallenpfeile einen etwas größeren Durchmesser haben, musste schon nach den drei Einschießpassen seine Auflage gewechselt werden, da die 10 so gut wie weg war. Am Ende erreichte er gute 840 Ringe, genau so viele Ringe wie René. Er schoss in drei Runden fast konstante Ringzahlen und konnte sich über seinen ersten Platz freuen. Ralf konnte seine guten Trainigsleistungen nicht abrufen. Er erzählte nach dem Turnier, dass er sehr nervös war und deshalb einige Passen einfach verhauen hatte. Als Compounder ist man da leider ganz schnell „weg vom Fenster“. Trotzdem hat es uns allen viel Spaß gemacht und wir freuen und schon auf nächstes Jahr.

Matjesturnier in Glückstadt am 24.08.2013




Am 24. August haben wir nach mehrjähriger Abstinenz wieder einmal am Matjesturnier teilgenommen. Insgesamt waren wir 9 Schützinnen und Schützen. Für Kari und Heiko war es das erste Turnier, weshalb die beiden auch etwas nervös waren. Heiko hatte am Freitag noch trainiert und es wollte da so gar nicht klappen. Eine typische Generalprobe halt.
Das Wetter war perfekt, sonnig aber nicht zu heiß. Im zweiten Durchgang kam ein bisschen Wind auf, was aber nicht wirklich störte.
Ralf startete als Compounder auf Scheibe 1a, ein gutes Omen? Er kam tatsächlich ganz gut zurecht und wurde bei seinem 2 Auftritt als Compounder mit 628 Ringen Zweiter. Kari war unsere Recurve-Schützin und freute sich sehr auf ihr erstes Turnier in Deutschland. Bisher hatte sie nur einmal an einem Hallenturnier in Frankreich teilgenommen. Die 50m liefen auch ganz gut. 203 Ringe waren nicht schlecht und eine gute Basis. Auf die 30m hatte sie etwas Probleme, weil sie nach der Pause nicht gleich ihren Rhythmus fand. Auch die Kraft ließ gegen Ende etwas nach. Am Ende kam ein dritter Platz mit 408 Ringen heraus. Eine sehr schöne Leistung von Kari. Heiko schlug sich wacker war aber am Ende mit seinem Ergebnis von knapp 400 Ringen nicht ganz zufrieden. Bei seinem ersten Turnier ging es aber weniger darum ein tolles Ergebnis zu schießen, als vielmehr mal die „Turnieratmosphäre“ auf sich wirken zu lassen. Birgit schaffte nicht ganz die Vorgabe vom Trainer, blieb sie doch mit ihrem Ergebnis unter den erhofften 600 Ringen. Beate bestätigte wieder ihr Topform und schoss erneut das beste Blankbogenergebnis und wiederum Vereinsrekord für die 30m 80er Auflage. Ihre 624 Ringen waren schon super.
Am Ende bestätigten alle, einen schönen Tag erlebt zu haben. Besonders Kari gefiel das Turnierschießen, wie man am Strahlen auf dem Gruppenbild gut erkennen kann. Dank der schnellen Auswertung konnte der Heimweg schon um 15:30h angetreten werden, es war ja noch ein weiter Weg!




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24. Amerikarunde in Holm am 11.08.2013


Am 11. August waren Beate, Moni, Birgit, Andre, Kai, Günny, Claus, Wolfgang und Ralf nach Holm zur Amerikarunde unterwegs. Auch in diesem Jahr wollten wir versuchen den Wanderpokal für die beste Mannschaft zu gewinnen. Trotz der nicht ganz so perfekten Wettervorhersage, es sollte relativ kühl sein und auch Schauer waren nicht ausgeschlossen, waren wir alle guten Mutes und freuten uns auf das Turnier.
Nachdem Andre die Mannschaften festgelegt hatte, konnte es los gehen. Beate hatte einen tollen Tag erwischt. Das deutete sich schon nach wenigen Passen an. Die 266 Ringe auf 40 yards waren schon mal ein guter Anfang. Auf 30 yards schoss sie dann sogar 282 Ringe und auf 20 yards folgten noch einmal 283 Ringe. Am Ende schoss sie das beste Blankbogenergebnis das je auf diesem Turnier geschossen wurde. Mit 831 Ringen hatte sie dann auch unseren Vereinsrekord um 8 Ringe übertroffen. Auch Kai schoss ein sehr gutes Ergebnis. Seine 815 Ringe bedeuteten ebenfalls neue persönliche Bestleistung. Mit 812 Ringen deutete auch Birgit an, dass sie wieder auf einem guten Weg zu alter Stärke ist. Claus war mit seinen 795 Ringen nicht zufrieden, blieb er doch, erstmals seit langem, unter 800 Ringen, trotzdem kein schlechtes Ergebnis. Ralf schoss 817 Ringe bei seinem ersten Turnier als Compounder. Er war vor 2 Monaten vom Blankbogen zum Compound gewechselt und ist damit der Erste Compounder in unseren Reihen.
Wie schon im letzten Jahr wurde auch dieses Jahr unsere beste Mannschaft, Stampe Blank 1, leider nur Zweiter. Stampe Blank 2 erreichte immerhin noch den fünften Platz. Insgesamt wurden gute Leistungen abgeliefert und alle hatten sehr viel Spaß. Natürlich werden wir auch nächstes Jahr dabei sein, wenn dieses Turnier zum 25. Mal ausgetragen wird.




Blankbogentreffen am 27. und 28.07.2013



Am 27. August startete zum 3. Mal das Blankbogentreffen auf den Sportanlagen des SV Fortuna Stampe. Wie schon in den vergangenen Jahren reisten einige Schützen schon am Freitag an, um in den kühleren Abendstunden noch etwas zu trainieren, tagsüber war es mit 28 Grad schon sehr warm.
Es war zwar kaum vorstellbar, aber der Samstag war dann noch wärmer. 31 Grad im Schatten und in der Sonne war es fast unerträglich. Auch als es sich später zuzog war es nicht viel erträglicher. War im letzten Jahr noch das Sonnenbad eine nette Abwechslung zum Schießen, ging der Trend in diesem Jahr zum kalten Fußbad im Schatten. Kai und Moni hatten ein kleines Kinderplantschbecken mitgebracht, das gefüllt mit kaltem Wasser zur Erholungsoase mutierte. Auch der Kühlschrank wurde immer wieder gerne angesteuert um die ausgeschwitzten Liter mit gekühlten Getränken nachzufüllen. Trotzdem waren wir ja nicht nur zum Reden (oder „baden“) sondern auch zum Schießen zusammen gekommen. Das taten wir auch, und wie. Trotz der sehr schwierigen äußeren Bedingungen blieb kaum jemand unter 200 Schuss. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gemeinsames Schießen das „Leiden“ reduziert. Die meisten der anwesenden Schützen wären wohl normalerweise nicht auf die Idee gekommen bei solchen Bedingungen zu schießen und schon gar nicht so viel. An diesem Samstag taten sie es aber und abends waren alle kaputt aber zufrieden mit dem Geleisteten. Natürlich kam auch der Informationsaustausch nicht zu kurz. Man konnte immer wieder kleine Gruppe beobachten, die in „Fachgespräche“ vertieft waren. Als wir am frühen Abend den Grill anfeuerten zog ein Gewitter auf. Auch wenn es kurz recht heftig geregnet hatte, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Wir saßen sicher und geborgen in unserem Zelt bez. Unterstand und sorgten erst einmal wieder für Stärkung. Als der Regen vorüber war, stellten tatsächlich wieder einige ihren Bogen an die Schießlinie und schossen noch ein wenig, da jetzt die Temperaturen doch erheblich angenehmer waren als vorher. Der Rest ging langsam zum ganz gemütlichen Teil über. Bei dem einen oder anderen Fläschchen Bier wurde geplaudert und gelacht. Der erste Tag endete erst nach Sonnenuntergang. Vor dem zweiten anstrengenden Tag benötigten wir noch ein bisschen Schlaf.
Der begann um 08:00h mit einem gemeinsamen Frühstück. Einige von denjenigen, die im Vereinsheim oder Zelt übernachtet hatten, schossen gewissermaßen schon bei Sonnenaufgang. Es war bei den Temperaturen der Nacht auch nicht einfach zu schlafen, also konnte man genauso gut Schießen. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es wieder auf den Bogenplatz, die angefutterten Kalorien sollten ja auch wieder runter. Das Wetter war spürbar angenehmer, weil ein leichter Wind wehte. Wir begannen mit einigen Trainingspassen um dann „Spielchen“ zu machen. Dieses Mal standen drei Durchgänge mit je 30 Schuss auf dem Plan. Im ersten und dritten Durchgang ging es um Farbenschießen. Das war natürlich eine ganz besondere Herausforderung, hasst es doch jeder Bogenschütze Weiß zu treffen, jetzt sollte er es aber.
Im Laufe des Vormittags wurde langsam klar, dass viele müde und erschöpft waren. Es war merklich ruhiger geworden in der Truppe. So beschlossen wir den Grill schon um 13:00h an zu feuern und den Tag mit einem schönen deftigen Essen ausklingen zu lassen. Das Fazit nach diesem Wochenende: Es war anstrengend aber schön und es wird auch nächstes Jahr ein Blankbogentreffen geben.




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Mildstedter Pfingstturnier am 19.05.2013


In diesem Jahr waren 9 Schützinnen und Schützen von uns angetreten, um in Mildstedt unserer Sparte alle Ehren zu machen. Aber so ganz wollte uns das dieses Mal nicht gelingen.
Nur Kai konnte mit 804 Ringen sehr zufrieden sein, denn es war persönliche Bestleistung bei einer 900er Runde. Alle anderen waren nur bedingt mit Ihren Leistungen zufrieden, ob es am fehlenden Teamchef oder am eher kühlen Wetter lag stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest.
Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß. Alle hatten sich auf eher warme Temperaturen in Anlehnung an letztes Jahr eingestellt, doch der Wettergott wollte nicht so recht. Es war bedeckt, teils neblig und daher eher feucht, aber windstill. Die mitgebrachte Sonnencreme lag ungenutzt in den Taschen. An Stelle von Sonnenhüten waren vereinzelt Wollmützen zu sehen und auch Gummistiefel wurden an der Schießlinie gesichtet. Gegen Ende des Turniers wurde es etwas wärmer und die letzten zwei Passen konnten wir im Sonnenschein schießen. Der guten Laune konnte das aber nichts anhaben. Scherze machten die Runde, Kekse und Naschi wurden verteilt und auf einigen Scheiben gab es spannende Duelle die zum Teil erst in der letzten Passe entschieden wurden.
Zu Essen und zu Trinken gab es wie immer reichlich, eigentlich die besten Voraussetzungen für Bestleistungen, theoretisch wenigstens...



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1. Mai Turnier bei der Brunswiker Schützengilde



Der 1. Mai ist in jedem Jahr für viele Schützen unserer Sparte ein Tag zum Bogenschießen. An diesem Tag läd die Brunswiker Schützengilde zum Turnier. Es ist immer das erste Turnier der Außensaison und alle konnten es nicht abwarten, dass es endlich wieder los geht. Seit ich an diesem Turnier teilnehme war auch immer schönstes Wetter garantiert und so auch in diesem Jahr. Die Grundtemperatur war zwar morgens noch sehr kühl, wurde aber von Minute zu Minute wärmer. Die Sonne schien pausenlos, was am Ende des Tages für den einen oder anderen Sonnenbrand sorgte, aber auch das hat schon Tradition.
Kurzum es war wiedermal ein toller Turniertag, der uns allen viel Spaß gemacht hatte.
Einige der geschossenen Ergebnisse waren auch ganz besonders erfreulich. So schoss Claus mit 823 Ringen einen neuen Spartenrekord mit dem Blankbogen, Birgit schoss mit 813 Ringen wieder mal ein sehr erfreuliches Ergebnis und zeigte, dass sie auf dem Weg zu alter Stärke ist. Mit 792 Ringen scheiterte Kai leider wieder an der 800er Marke, was ihn nicht besonders erfreute. Auch Beate schoss mit 786 Ringen ein ordentliches Ergebnis mit noch ein wenig Luft nach oben, denke ich. Ralf und Wolfgang schossen das erste Mal bei einem Turnier im Freien. Beide schießen erst seit einem halben Jahr und da sind die 40m eine besondere Herausforderung, wie wir alle wissen. Wolfgang erreichte 683 Ringe und Ralf sogar beachtliche 724 Ringe. Dabei war vor allem Ralf anfangs sehr nervös. Später legte sich seine Nervosität, obwohl bei den letzten drei Passen der 30m Runde dann auch noch seine Mittelwicklung aufging. Die 20m Runde konnte Ralf mit seiner Ersatzsehne schießen, was ihm auch ganz ordentlich gelang.
Wie auf dem Foto unten zu sehen, konnten wir nach dem Schießen auch noch das schöne Wetter genießen ….




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Hallenturnier in Harrislee am 24.03.2013


Carola, Beate und ich trafen uns gestern gegen 10:30 Uhr um nach Harrislee zum Hallenturnier auf 2x 30m zu schießen. Norbert und Christine aus Mönkeberg hatten uns im Vorfeld die Gelegenheit gegeben selbst bei diesem Wetter auf 30 m zu trainieren, damit wir den Abgriff bzw. die Visiereinstellung überprüfen konnten. Dafür nochmals unser Dank.
Nach ca. einer guten Stunde Fahrt kamen wir dann am Ziel an. Ein paar Minuten später kam auch Günny an, der selbst gefahren war. Wie es im Allgemeinen üblich ist wurde sich erst mal über alles geherzt. Ein wenig enttäuscht waren die anderen Schuetzen, das nur 4 Schuetzen aus Stampe am Start waren, weil man sich schon daran gewöhnt hatte, dass die Stamper immer in Rudeln auftreten. Andre hatte aber leider Dienst und viele andere waren nicht motiviert noch in der Halle zu schießen.
Nach einem Käffchen ging es auch schon ans Einschießen. Bei toller kameradschaftlicher Atmosphäre schossen wir dann unser Turnier. Günny war mit seinem Ergebnis von 416 Ringen nicht zufrieden. Es reichte in der Blankbogen Altersklasse aber zum Ersten Platz. Carola wuchs an diesem Tag über sich hinaus und belegte mit 466 Ringen den Dritten Platz bei den stark besetzten Blankbogen Altersdamen. Beate knüpfte an Ihre sehr guten Trainingsergebnisse an und gewann souverän mit 485 Ringen in dieser Klasse.
Auch ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, weil ich endlich die 500 Grenze geschafft habe. Mit 505 Ringen reichte es immerhin zum vierten Platz. Froh gelaunt waren wir gegen 18:00 Uhr wieder zu Hause.
Ein wirklich netter Tag ging zu Ende.

Rene




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Bogenschießen mit der Regenbogenschule am 22.02.2013


Am Freitagvormittag dem 22.02.2013 veranstalteten wir ein Probeschießen mit der Regenbogenschule Strohbrück. Die Schüler der 2. und 3. Klasse, immerhin 46 Kinder, sollten das Bogenschießen mal ausprobieren. Damit das funktionieren konnte, wurden die Kinder in Gruppen zu maximal 7 Kindern aufgeteilt, die Bogensparte war mit 4 Schützen vor Ort und zwei Eltern halfen beim Ausrüsten der Kinder. Für jede Gruppe konnten wir uns so eine halbe Stunde Zeit nehmen.
Die Kinder waren ganz gespannt auf das Schießen. Trotz der Aufregung blieben sie aber ruhig und ließen sich erst mal ausrüsten. Nach einer kleinen Sicherheitseinweisung konnte es dann losgehen. Dem einen oder anderen fielen die ersten Schüsse schwer, weil erst einmal die Hemmungen überwunden werden mussten. Nach einigen Schuss gelang es aber den Meisten die Pfeile auf die Scheiben zu schießen. Danach war es vor allem eine Kraftfrage. Einige Kinder kämpften mit den Bogen, weil ja auch niemand von ihnen den Bewegungsablauf gewohnt war. Beeindruckend war, wie konzentriert alle Kinder immer wieder versuchten, den Anweisungen der Betreuer entsprechend, die Bogen aus zu ziehen. Selbst die wenigen Skeptiker unter ihnen zeigten sich am Ende beeindruckt, konnten sie sich doch nicht vorstellen wie viel Spaß man beim Bogenschießen haben kann.
Nach insgesamt 4 Stunden Betreuung ging dann auch den Helfern langsam die Puste aus. Es war anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Es ist immer wieder etwas Besonderes mit Kindern zu „arbeiten“.




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3. Fockbeker Hallenturnier am 06.01.2013




Mit 19 Schützen sind wir in Fockbek, bei dem zur Zeit größten Hallenturnier in Schleswig Holstein, angetreten. Wir sind schon öfter mit großen Mannschaften auf Turniere gefahren, so groß war die Truppe aber noch nie.
15 Blankbogenschützen und 4 Recurver wollten mal schauen, wo sie nach den vielen Feiertagen und den Ferien stehen. Immerhin 10 der angetretenen Schützen sollen ja noch auf die Landesmeisterschaft am Ende des Monats, gewissermaßen also eine Generalprobe.
Die Stimmung war super, wir waren die gewohnt lustige Truppe, wobei aber die Konzentration ein bisschen auf der Strecke blieb. Dazu kam, dass bei Einigen nach dem Urlaub Kraft und Schießpraxis fehlte, andere wiederum waren sehr aufgeregt.
Mit Wolfgang und René hatten wir auch zwei Turnierneulinge dabei. Wolfgang hatte anfangs sehr mit seiner Nervosität zu kämpfen. Er schießt erst seit Oktober bei uns mit dem Blankbogen. Im Training fällt vieles leichter, da verspürt man keinen Druck. Dort fühlt man sich nicht so beobachtet und man akzeptiert einen Fehlschuss eher. Bei einem Turnier möchte man sich nicht blamieren. Natürlich blamiert man sich nicht, wenn man nicht so toll trifft, oft empfinden das die Schützen aber so, gerade Neulinge. René ist auch nervös gewesen, hat aber die beneidenswerte Fähigkeit damit um zu gehen. Nach seiner Aussage fühlt es sich auch bei ihm nicht schön an, er kann es aber einiger Maßen kompensieren. Er schießt erst seit September Recurve und erst seit ein paar Wochen mit dem Klicker. Mit 490 Ringen schoss er persönliche Bestleistung. Super René!
Im Blankbogenbereich gab es auch zwei sehr schöne Ergebnisse. Claus schoss trotz sehr wenigem Training und einer nicht verheilen wollenden Armverletzung beachtliche 480 Ringe. Bei den Damen war es einmal mehr Beate, die für ein herausragendes Ergebnis sorgte. Beate schoss tolle 497 Ringe und war dabei vor allem mit ihrem Start nach der Pause nicht zufrieden. Sie schoss in den ersten zwei Passen des 2. Durchgangs jeweils nur 20 Ringe.
In der Klasse Blankbogen Altersherren wurde ich überraschend Dritter. Nein, ich hatte nicht besonders gut geschossen. Es war eher so, dass die anderen Kollegen aus der Truppe sich vornehm zurückgehalten hatten. Vermutlich wollten sie ihrem Trainer, der gewöhnlich keinen Stich mehr gegen die Truppe bekommt, auch mal wieder einen Pokal zukommen lassen. Ist das nicht nett?
Bei der LM wird das sicher anders, da können sie dann ohne Rücksicht auf mich agieren, da ich mich nicht qualifiziert habe.
Neu war auch, dass die Truppe bei der Siegerehrung ganz spontan mal eine „Laola“ eingestreut hatte. Für alle sichtbar eine positiv verrückte Truppe, es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.
Dank auch an die Fockbeker. Es war das gewohnt tolle Turnier und wir freuen uns schon auf den 12.01.2014, wenn das nächste Turnier in Fockbek stattfindet.




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Kappelner Bogenturnier am 02.12.2012




Am ersten Advent fuhren wir mit 11 Schützen nach Kappeln. Wir haben schon seit 2 Wochen mit vielen Kranken zu tun und blieben auch dieses Wochenende nicht verschont. Beate war krankheitsbedingt gar nicht mitgekommen, Birgit sah nicht sehr frisch aus und hatte wohl Fieber, Günny war angeschlagen und Andre ebenfalls. Dazu kamen noch ein paar Wehwehchen durch Weihnachtsfeiern oder Ähnlichem. Alles in allem waren wir eine "müde Truppe" was sich auch in den Leistungen wiederspiegelte. Wir blieben eigentlich alle unter unseren Erwartungen und hoffen, dass sich die Krankheiten und Wehwehchen bis zur Kreismeisterschaft reduzieren, ganz verschwinden werden sie wohl nicht. Bei dem oblikatorischen Schießen auf die Dartauflagen nach dem eigentlichen Turnier, verpasste Patrick nur knapp den möglichen Sonderpreis.
Bemerkenswert fand ich noch den sehr hohen Anteil an Blankbogenschützen. Von insgesamt 63 Teilnehmern haben immerhin 25 Teilnehmer aus 7 Vereinen Blankbogen geschossen.
Unser ganz besonderer Dank gilt Harry Mende und seinem Team. Sie haben ein tolles Turnier auf die Beine gestellt und überraschten uns dann auch noch bei der Siegerehrung. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde, eine große Mettwurst und einen Wimpel. Eine sehr originelle und tolle Idee. Wir waren uns in der Truppe einig, wir werden nächstes Mal, wenn es hoffentlich wieder stattfindet, wiederkommen.


Ergebnisliste

3. Adventsturnier in Glückstadt am 24.11.2012


Eine Woche nach Klein Wesenberg kam die Erkenntnis …. es gibt noch viel zu tun …..

10 von uns waren in Glückstadt angemeldet, aber nur 7 waren dann hingefahren. Erneut fielen 3 wegen Verletzung oder Krankheit. Von den 7 verbleibenden waren Beate (Rückenverspannung) und Andre (Erkältung) auch noch angeschlagen. Das waren schon nicht die besten Vorzeichen. Trotzdem … wir freuten uns drauf!!
Bisher waren noch nicht viele von uns bei diesem Turnier gewesen, deshalb waren wir neugierig und gespannt darauf was uns erwartet. Die Halle war nicht so groß, es konnten nur 10 Scheiben gestellt werden, aber schön und modern. Die Akustik und das Licht waren für uns gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Akustik … in unserer Halle „knallt jeder Schuss“, in Glückstadt machte es nur „plopp“ … das war schon toll.
Ja und dann unsere Leistungen …. im Großen und Ganzen waren sie zwar keine Katastrophe, aber auch nicht toll. Wir müssen noch was tun, Bogenschießen ist kein „Selbstgänger“, das Arbeiten hört nie auf.

Aber es macht immer riesigen Spaß, das steht fest !!

Unser Dank geht auch an Nikolaus Dürr und seiner Mannschaft, wir haben uns sehr wohl gefühlt.




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19. Klein Wesenberger Hallenturnier in Reinfeld am 18.11.2012


Das Turnier in Reinfeld des SchV Klein Wesenberg ist in der Hallensaison traditionell das erste Turnier in der Fremde. Nach der Vereinsmeisterschaft ist es die erste Chance zu sehen, wo man steht. Geplant war eigentlich eine Teilnahme mit 12 Schützen, aber Krankheit und Verletzungen sorgten dafür, dass nur 8 Schützen von uns teilnehmen konnten. Der guten Laune konnte das aber nicht schaden. Auch Andre fehlte, weil er kein Frei bekommen konnte. Das Fehlen unseres Motivators war schon zu merken, denn mit einer Ausnahme blieben alle unter ihren Möglichkeiten.
Immerhin konnte durch die vielen Ausfälle Frank Maß vom MTV Dänischenhagen einspringen und sein erstes Turnier als Bogenschütze schießen. Die Bogensparte des MTV Dänischenhagen ist eine ganz neue Bogensparte im Kreis Rendsburg Eckernförde, die von uns etwas unterstützt wird. Wir hatten ihm versprochen ihn zu unterstützen wo immer es geht, was er auch recht beruhigend fand. Beate schoss als erfahrene Schützin mit ihm zusammen auf die gleiche Scheibe und konnte ihm alle Fragen beantworten. Mit 385 Ringen hat sich Frank auch ganz wacker geschlagen. Er musste feststellen, dass das Schießen auf einem Turnier mehr Kraft erfordert, als das Schießen beim Training und brach im 2. Durchgang etwas ein.
Auch „Günny“ war bei seinem ersten Hallenturnier in der Fremde. Er schießt seit dem Frühjahr bei uns und entwickelt sich super. Bei der VM schoss Günter mit 477 schon ein tolles Ergebnis, konnte das aber noch mal toppen. Mit ganz hervorragenden 490 Ringen schoss Günter eine neue persönliche Bestleistung. Kai und Moni schossen schon vormittags. Nach einem tollen ersten Durchgang mit 230 Ringen musste Moni der gerade überstandenen Grippe Tribut zollen und erreichte am Ende 427 Ringe. Kai ist sonst auch anderes gewohnt als seine geschossenen 420 Ringe. Er hatte seinen Tab verloren und kam mit dem Ersatz überhaupt nicht zurecht. Das war aber eine wichtige Erfahrung und ein Trainer kann da sicher einiges zu sagen.
Auch unsere Damen blieben unter ihren Möglichkeiten. Beate schoss mit 479 Ringen noch ganz gut. Birgit ließ sich bei ihren 469 Ringen ablenken und Carola war auch von den letzten Wochen gestresst und konnte sich nur noch wenig konzentrieren. Auch Lea war mit ihren 486 Ringen nicht zufrieden. Lea baut gerade komplett ihren Schießstil um, was natürlich einige Zeit braucht. Mit etwas Geduld wird sie bald wieder bessere Ergebnisse schießen, davon sind wir überzeugt.
Alles in Allem war es wieder sehr nett. Das Catering war wie immer hervorragend, was einen regen Austausch von Rezepten zur Folge hat.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.


Ergebnisliste



Fackelschießen am 01.09.2012



Endlich war es so weit. Einige von uns freuten sich schon seit Wochen auf das Schießen bei Fackellicht. Etwa die Hälfte der Teilnehmer war beim ersten Mal, 2010, nicht dabei und deshalb sehr gespannt. Zum Wetter: Kennt ihr den Spruch „man bekommt was man verdient“?? Es war sonnig, nicht zu kalt und windstill ... noch Fragen?
Der Abend begann mit dem gemeinschaftlichen Aufbau. Lichterkette aufhängen, unser Unterstand wurde „kuscheliger“ gemacht, die Scheiben wurden umgestellt, die Fackeln wurden vorbereitet und natürlich wurde der Grill angeheizt. Bei so vielen Helfern war alles im Nu erledigt. Wie bei uns so üblich begann jetzt das gemütliche beisammen Sitzen, bei Grillgut und Salat. Alle waren sofort entspannt und genossen das schöne Wetter und die Stille auf unserem Platz. Auch unsere Gäste Merle, Daniela und Niko von einer ganz jungen Bogensparte aus Bohnert, Hilde aus Mildstedt und Sönke aus Fockbek fühlten sich auf Anhieb wohl, genau so soll es ja auch sein ….
Nachdem alle gestärkt waren, konnte das Schießen beginnen. Anfangs war es noch einigermaßen hell, sodass wir uns noch bei normalen Bedingungen einschießen konnten. Als später die Fackeln angemacht wurden und es immer dunkler wurde sah es auf unserem Bogenplatz „wild romantisch“ aus und das Schießen wurde zusehends schwieriger. Der guten Laune tat es aber keinen Abbruch. In der Pause wurden noch die Reste vom Buffet verspeist bevor es dann bei endgültiger Dunkelheit weiterging. Über der Schießlinie hatten wir eine Party-Lichterkette installiert, damit wir unseren Abgriff doch noch etwas sehen konnten. Das Aufschreiben vorne an den Scheiben war bei dem Licht aber nicht einfach. Leider endete auch dieses Schießen …..ein toller Tag!





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Amerikarunde am 12.08.2012



Nur eine Woche nach dem Mettwurstturnier fuhren wir erneut zu einem großen Turnier. Dieses Mal ging es in das 110 km entfernte Holm, zur Amerikarunde. Bei tollem Wetter, mit strahlendem Sonnenschein und einer leichten kühlenden Brise, wollten wir nicht nur Spaß haben, sondern auch, durch gute sportliche Leistungen, den im letzten Jahr gewonnenen Mannschaftswanderpokal verteidigen.
Der Austragungsort in Holm ist einer der schönsten in Schleswig Holstein. Die Anlage annimiert zu Höchstleistungen, weil man sich dort einfach wohl fühlt.
Auch uns gelangen sehr gute Leistungen. Von 9 teilnehmenden Blankbogenschützen erreichten fünf etwa 780 Ringe oder mehr und waren damit unter den sieben besten Ergebnissen im Blankbogenbereich. Als Indiez für das in den letzten Jahren gestiegene Leistungsniveau soll hier mein Ergebnis dienen. Ich wurde mit, sicherlich nicht schlechten, 801 Ringen nur Vierter bei den Blankbogen Altersherren. Zum Saissonende schossen alle unsere Schützen über 700 Ringe, was den Trainer sehr zufrieden machte.
Wir wollen aber auch unsere beiden Recurveteilnehmer nicht unerwähnt lassen. Lea zeigte sich bei den Recurve Jugend weib. stark verbessert. War sie beim Mettwurstturnier noch vom langen Urlaub gezeichnet, so war sie in Holm sehr viel frischer und schoß ein gutes Ergebnis. Ben schoß bei den Recurve Schüler B mit 816 Ringen auch eine sehr gute Leistung. Wir waren mit dem geschossenen 9er Schnitt sehr zufrieden.
Dann war da noch die Geschichte mit dem Wanderpokal. Unsere Blankbogen Herrenmannschaft mit Claus, Kai und Andre schossen zusammen 2428 Ringe und damit sogar 7 Ringe mehr als unsere Mannschaft im letzten Jahr. Den Pokal konnten wir aber leider trotzdem nicht mitnehmen, weil wir nur das zweitbeste Mannschaftsergebnis erzielt hatten. Besser war aber nur eine Mannschaft aus 3 Compoundern. In der Vergangenheit hatte der Veranstalter nur einen Compounder pro Mannschaft zugelassen, was aber dieses Jahr nicht so angekündigt wurde, schade...
Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung des TSV Holm Bogen und wir sind uns sicher, dass wir wiederkommen.


Ergebnisse im Einzel  und die   Ergebnisse in der Mannschaft


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Mettwurstturnier am 04.08.2012


Das erste Turnier nach den Ferien. Die Sommerpause war lang und nun wurde es Zeit das Bogenschießen mal wieder in den Vordergrund zu stellen.
Zum Mettwurstturnier sind wir mit einer wirklich großen Mannschaft angerückt. 15 Schützen waren angetreten um sich mit Anderen zu messen. Gespannt waren wir auch, was sich nach den Bauarbeiten des letzten Jahres alles auf dem Gelände verändert hat. Vor Ort stellten wir dann fest, dass sich für die Bogenschützen nicht viel geändert hatte. Es war immer noch die angenehme entspannte Atmosphäre, das gewohnt gewitterträchtige Wetter und die tolle Betreuung von dem Team rund um Volker und Margret.
Nachdem wir den ersten Durchgang komplett trocken, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen absolvieren konnten, erwischte uns zu Beginn des zweiten Durchgangs der erste Gewitterschauer. Durch die sofortige Unterbrechung konnte das Nasswerden der Schützen erfolgreich verhindert werden, was für die Schießzettel nicht so ganz funktioniert hatte. Nachdem der Regen durch war und weitergeschossen werden konnte, wurden diese in einer Blitzaktion ausgetauscht. Unsere gute Laune ließen wir uns durch diese Wetterkapriolen aber nicht vermiesen. Bevor das Turnier zu Ende war erwischte uns noch ein Gewitterschauer, der aber nicht so heftig ausfiel. Ein dritter Schauer erwischte uns dann noch einmal während des Abbauens. Da aber nach dem Regen immer wieder die Sonne schien, war das alles nicht so schlimm.
Die Schießleistungen waren sehr unterschiedlich und nicht jeder aus der Truppe möchte, dass sie kommentiert werden. Ich finde allerdings, dass die Ergebnisse auch nicht so schlecht waren wie sie einige machen. Besonders positiv ist der persönliche Rekord bei einer 900er Runde von Claus. Mit 825 Ringen war das auch Vereinsrekord. Wir konnten auch eine Menge der leckeren Schinkenmettwürste gewinnen. Immerhin konnten 12 der 15 Teilnehmer eine Wurst mit nach Hause nehmen. Für Ben war das Ergebnis sowieso Nebensache, konnte er sich doch für ganz wenig Geld richtig satt essen. Zu Hause wollte er nicht einmal mehr grillen. Ben verschmäht Essen sonst nie ...!!
Das Turnier hatten Volker und Margret extra am Samstag angesetzt, damit man danach noch bei einer Flasche Bier und leckeren Nackensteaks vom Grill zusammen sitzen und klönen konnte. Von dieser Möglichkeit wurde auch reichlich Gebrauch gemacht.
Ich war jetzt das fünfte Mal bei diesem Turnier und habe mich immer wohl gefühlt … wir werden sicher wiederkommen.



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Blankbogentreffen am 21. + 22.07.2012



Am 21. und 22. Juli veranstalteten wir zum zweiten Mal das Blankbogentreffen. Veranstaltungsort war wieder die Bogenanlage in Strohbrück, die zusammen mit dem Vereinsheim einen sehr guten Rahmen bietet. In diesem Jahr waren wir insgesamt 36 Teilnehmer.
Obwohl das Treffen offiziell erst am Samstag begann, waren am Freitag Nachmittag schon 11 externe Blanki’s aus Uetersen und Elmshorn angereist um das Wochenende komplett nutzen zu können. Nachdem alle ihre Sachen ausgepackt hatten wurden trotz vorgerückter Stunde die Bogen ausgepackt und noch ein bisschen trainiert. Beim anschließenden Abendbrot wurde viel geredet und gelacht. Das Rahmenprogramm lieferten ein Feldhase und ein Reh mit ihren zwei Jungen, die sich auf unserem Sportplatz tummelten.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um acht Uhr zum Frühstück. Es war eine gemütliche Runde mit fast 20 Schützen. Wir hatten strahlenden Sonnenschein und es versprach ein herrlicher Tag zu werden. So nach und nach trafen dann auch die übrigen angemeldeten Schützinnen und Schützen ein und das Blankbogentreffen konnte beginnen. Es waren keine festen „Trainingseinheiten“ geplant und so traf man sich in fröhlicher und entspannter Atmosphäre an der Schießlinie oder zum „Klönschnack“ dahinter. Es wurden Trainingsmethoden ausgetauscht, über technische Feinheiten diskutiert, Hilfestellungen geleistet oder einfach nur geschossen. Gegen Mittag gab es einen kleinen Imbiss in Form von belegten Brötchen, Obst und Kuchen. Nach der Stärkung ging es wie am Vormittag weiter. Abends wurde dann der Grill angeschmissen und alle konnten sich an Fleisch und Salaten nach dem langen Tag stärken. Das Wetter war immer noch trocken und warm und so konnten wir auch anschließend noch draußen sitzen. Erst als es vollkommen dunkel war, gingen alle zu Bett. In diesem Jahr wurde nicht nur der Dachboden des Vereinsheims als „Schlafplatz“ genutzt, sondern einige hatten auch ihre Zelte aufgeschlagen oder schliefen im Auto bzw. im Wohnmobil.
Am Sonntag starteten wir wieder mit einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück. An diesem Morgen war die Frühstücksrunde auf über 30 angewachsen, aber es war genauso entspannt wie am Vortag. Laut Ausschreibung sollte an diesem Tag ein „Turnier“ geschossen werden. Unsere drei jüngsten Schützen waren schon sehr gespannt und verteilten schon die Plätze unter sich. Was sie aber noch nicht wussten war, dass nicht unter regulären Bedingungen geschossen werden sollte. Das Motto dieses Wochenendes lautete „Spaß haben“ und deshalb hatte sich Andre etwas Besonderes ausgedacht. Wir schossen 3 Runden mit je 30 Schuss wobei die Regeln in jeder Runde anders waren, mal ganz was anderes halt. Während des Schießens hatten wir alle viel Spaß und zwischendurch blieb auch noch Zeit auf den mitgebrachten Campingstühlen ein Sonnenbad zu halten. Auch wenn wir unsere Ergebnisse während des Schießens notiert hatten, gab es am Ende keine klassische Siegerehrung. Neben dem guten Gefühl viel Spaß gehabt zu haben, gab es für jeden Teilnehmer ein kleines Andenken.
Bevor sich alle auf den Heimweg machten, gab es noch mal ausgiebig zu essen, lecker vom Grill ….
Ich bekam von allen nur positive Feedbacks. Besonders wurde die entspannte Atmosphäre gelobt. Nicht nur ich war am Sonntag Abend völlig kaputt. Aber es hat uns wieder sehr viel Spaß gemacht, es waren sehr nette Gespräche dabei und ich durfte auch wieder einiges dazulernen. Es steht schon jetzt fest, dass wir in 2013 wieder ein Blankbogentreffen veranstalten werden.




Pfingstturnier in Mildstedt am 27.05.2012




Bei schönstem Wetter machten wir uns auf den Weg nach Mildstedt. Die Stimmung war wie immer gut und alle freuten sich auf einen schönen Tag. In diesem Jahr waren wir mit 16 Schützen angerückt, wobei Kai, Monika, Günther und Volker zum ersten Mal mit dabei waren. Während Kai, Monika und Volker schon an anderen Turnieren teilgenommen hatten, war es für Günter absolutes Neuland. Für Günter ging es darum den Turnierablauf kennen zu lernen. Elena war mit angereist, konnte aber verletzungsbedingt dann doch nicht schießen und übernahm den Posten des Betreuers. Volker war am Anfang doch recht nervös, was sich dann aber im Laufe des Turniers legte. Auch bei Günter kam die Erkenntnis, dass man im Training entspannter schießt. Trotz ausreichend trinken und nassen Handtüchern, die wir uns in den Nacken legten, machte die Wärme einigen schwer zu schaffen. Die Leistungen waren deshalb auch sehr unterschiedlich und nicht jeder war damit zufrieden.
Besonders will erwähnen, dass Jochen das höchste Recurveergebnis des Tages und Claus das höchste Blankbogenergebnis schoss. Nach dem Turnier sind wir in Mildstedt noch in einem griechischen Restaurant eingekehrt und haben gemeinsam einen wirklich schönen Tag ausklingen lassen.
Jeder nahm am Ende etwas mit nach Hause, sei es einen Pokal, die Erinnerung an einen schönen Tag oder einen Sonnenbrand.


Ergebnisse im Einzelnen hier


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900er Runde bei der Brunswiker Schützengilde am 01.05.2012




Wie es schon gute Tradition ist, war das Wetter am 01.05.2012 bei Sonnenschein und leichtem Wind perfekt. Es ist auch in diesem Jahr das erste Turnier auf fremden Platz in der Freiluftsaison. So früh in der Saison möchte man vor allem sehen, wo man steht. Umso erfreulicher waren einige Ergebnisse. Es waren dieses mal 12 Schützen von uns angetreten. Mit 8x Erster, 2x Zweiter und 1x Dritter können wir mehr als zufrieden sein.
Besonders erfreulich waren die 784 Ringe von Henning in der Klasse Blankbogen Schüler B, aber auch Ben, Recurve Schüler B, mit 766 Ringen war nicht schlecht. Bei den Blankbogen Damen/Altersdamen lieferten sich vor allem Beate und Birgit ein Kopf an Kopf Rennen. Birgit konnte sich auf alle Entfernungen mit hauchdünnem Vorsprung behaupten und nach 90 Schuß gerade mal 8 Ringe mehr aufweisen als Beate. Mit 808 und 800 Ringen waren das am Ende tolle Ergebnisse. Moni war das erste Mal bei diesem Turnier dabei. Nachdem sie vor drei Tagen bei der Vereinsmeisterschaft schon Konditionsprobleme mit ihrem neuen Bogen hatte, mußte sie sich jetzt bei 100 Schuß behaupten. Mit 697 Ringen gelang ihr das auch wirklich gut. Sie fühlte sich wohl bei der Brunswiker Schützengilde und genoss die ruhige Atmosphäre.
Kai war ungewöhnlicher Weise mal der einzige Teilnehmer von uns bei den Blankbogen Altersherren, vertrat unsere Vereinsfarben aber eindrucksvoll. Er gewann in dieser Klasse mit 795 Ringen. Patrick bestätigte mit den 764 Ringen mal wieder, dass er Blank besser zurecht kommt als mit Visier. Lea war noch nicht zufrieden mit ihrer Leistung. Sie schoss 824 Ringe und wurde damit bei den Recurve Jugend weibl, Zweite.
Claus und Volker kamen später noch als Zuschauer. Sie interessierten sich für das Abschneiden der Truppe und blieben bis zur Siegerehrung.
Ein Kompliment an den Veranstalter: Die Organisation war gewohnt gut und auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Mit der sehr leckeren Kartoffelsuppe und später Kaffee und Kuchen blieben keine Wünsche offen. Peter, nächstes Jahr kommen wir sicher wieder!!


Ergebnisse im Einzelnen hier



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Frühjahrsarbeitsdienst vom 29.03. - 01.04.2012


In diesem Jahr war ich gezwungen einen sehr umfangreichen Arbeitsdienst anzusetzen. Wir mußten für unsere 5 neuen Strohscheiben neue Ständer bauen, der Außenplatz mußte ganz allgemein hergerichtet werden und wir wollten auch noch einen Unterstand auf dem Bogenplatz errichten. Trotz der vielen Arbeit wollte ich das meiste vom 29.03. - 01.04. erledigt haben, ein ergeiziges Ziel.
Begonnen haben wir am Donnerstag Abend mit dem Bau der Scheibenständer. Das lief wirklich toll. 9 Spartenmitglieder waren anwesend, die sich sehr schnell in „Stationen“ aufteilten, was dann stark an eine „Produktionsstraße“ erinnerte. 2 sägten das Holz zu, noch 2 waren mit dem Entgraten und Bohren beschäftigt und die übrigen 5 begannen sofort mit dem anmalen der Holzteile. Nach schon ca. 2 Stunden waren alle Teile fertiggestellt. Jetzt war auch noch Zeit für ein bißchen Gemütlichkeit. Zur Freude aller haben wir unseren Gasgrill angeschmissen und noch nett beisammengesessen.
Am Freitag war dann der Außenplatz dran. Es kamen immerhin 15 Spartenmitglieder bei sehr kalter Witterung. An diesem Tag wurden die neu gebauten Scheibenständer zusammengebaut, der Rasen wurde von Steinen und Ästen befreit, natürlich wurde er bei dieser Gelegenheit auch gleich gemäht und die neu erworbenen Strohscheiben, die am selben Tag erst abgeholt worden waren, wurden auf die richtigen Entfernungen gestellt. Während dieser Maßnahmen begann Patrick mit vorbereitenden Tätigkeiten für das Bauen des neuen Wetterunterstandes. Zwischendurch gab es zum Aufwärmen heiße Erbsensuppe, damit wir noch ein wenig durchhalten konnten. Um 20:30h mußten wir abbrechen, weil es dann definitiv zu dunkel war um weiter zu machen.
Am Samstag war nur feiern angesagt, die Fünf-Jahres-Feier auf Hof Treptow stand an. Um so schwerer viel uns das frühe Aufstehen am Sonntag. Mit 4 Mann waren wir ab 9:30h auf dem Platz um den Wetterunterstand zu bauen. Nach und nach kamen noch 7 weitere Helfer dazu. Es mußten auch noch 3 Scheibenständer aus dem letzten Jahr angestrichen werden. Das Wetter war bitter kalt und es regnete zwischendurch immer ein wenig, trotzdem kamen wir gut voran. Als das Dach noch mit Teerpappe belegt wurde, fingen wir schon an den Unterstand unten anzustreichen. Nach neun Stunden Arbeit war der Unterstand zwar noch nicht ganz fertig, aber alle Beteiligten waren so durchgefroren, dass wir die Arbeiten abbrechen mußten. Die nicht geschafften Arbeiten werden wir in den nächsten Wochen nachholen, jeden Tag ein bißchen.


hier findet ihr die Bilder dazu

         

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Fünf-Jahres-Feier am 31.03.2012




Am Samstag, den 31.03.2012 feierten wir das fünfjährige Bestehen der Bogensparte. Um 16:00h hatte Andreas Treptow uns zum Grillen in seinen Grillpavillon auf Hof Treptow eingeladen. Der Hof Treptow war von Anfang an ein großer Förderer unserer Sparte.
Als wir in Böhnhusen ankamen wurde der Grill gerade eingeheitzt, was angesichts der Temperaturen auch dringend notwendig war. Bis der Grill heiß genug war, hatten wir Zeit uns zu unterhalten und alte Geschichten auszutauschen. Andre hatte eine Zusammenstellung aller Zeitungsartikel mitgebracht und die Mitglieder, die noch nicht so lange dabei waren, konnten sich ein Bild von der Entwicklung unserer Sparte machen.
Als dann endlich das erste Fleisch auf dem Grill lag, waren alle froh. So langsam stellte sich doch der Hunger ein. Es gab viele leckere Sachen, wie wir es auf Hof Treptow gewohnt sind. Selbst unsere jüngsten Schützen langten mit Appetit zu. Zur Erinnerung an diesen Tag hatte Andre noch eine Überraschung vorbereitet. Jeder bekam einen Schlüsselanhänger mit Vereinslogo überreicht und die Kinder und Jugendlichen erhielten zusätzlich noch einen Gutschein. Aber auch Andre sollte nicht leer ausgehen. Birgit überreichte ihm einen Umschlag mit einer „Danke Schön“-Karte. In dem Umschlag war ein Gutschein über zwei Wohlfühlmassagen und damit er sie auch wirklich einlöst, hatte sie auch gleich die Termine festgelegt. Tina und Christian schenkten ihm eine Margerite, die bereits ihren Platz auf der Terrasse hat. Andre hat sich darüber sehr gefreut.
Andreas Treptow erhielt von uns als kleines Dankeschön einen Bilderrahmen mit einer Fotokollage der letzten 5 Jahre unserer Sparte und seine Frau Tina einen Blumenstrauß. Wir ließen den Tag langsam in der gemütlichen Atmosphäre des Grillpavillons ausklingen. Dieser Tag war mal wieder ein Beweis dafür, dass wir auch abseits der Schießlinie viel Spaß miteinander haben können.




Andre und Birgit übergeben die Gastgeschenke

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2. Fockbeker Hallenturnier am 08.01.2012




Zum ersten Turnier des neuen Jahres traten wir mit 15 Schützen in 9 Klassen an.

Unsere Recurver traten mit 4 Schützen an und konnten 2 mal den Ersten, 1 mal den Zweiten und 1 mal den fünften Platz in ihren Klassen belegen. Ben wurde nicht nur Erster bei den Schüler B, er schoß mit 523 Ringen auch noch persönliche Bestleistung. Lea wurde mit einer guten Leistung von 515 Ringen Erste bei den Jugend weib. und Jochen, der wirklich nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wurde bei den Recurve Jugend Zweiter. So richtig strahlen konnte Frauke. Sie freute sich über den erreichten fünften Platz, weil sie dabei mit 460 Ringen persönliche Bestleistung schoß. Super Frauke...da geht noch was!
Die größte Gruppe bildet bei uns traditionell die Blankbogenklasse, dieses mal waren 11 Schützen mit dabei. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Wir belegten 5 mal den Ersten, 3 mal den Dritten, 2 mal den Sechsten und einmal den siebten Platz.
Das herausragendste Ergebnis unserer Truppe schoß an diesem Tag unser jüngster „Blanki“. Henning konnte seine bisherige persönliche Bestleistung gleich um 34 Ringe auf 485 Ringe verbessern und wurde damit natürlich Erster bei den Schüler B. Sara wurde in der gleichen Klasse Dritte. Patrick, der für die verletzte Birgit eingesprungen war, wurde bei den Junioren mit 415 Ringen Erster. Reinhard wurde mit 437 Ringen bei den Senioren Erster. Claus (493) und Kai (457) wurden bei den Altersherren Erster und Dritter und brachten dabei gute Leistungen. Bei den Altersdamen waren es Beate und Monika, die den ersten und dritten Platz belegten. Dabei konnte vor allem Beate mit 478 Ringen eine gute Leistung verbuchen. Monika verpasste mit 390 Ringen die von ihr angestrebten 400 Ringe nur knapp.
Seit fünf Jahren nehme ich an Turnieren in Schleswig Holstein teil und noch niemals waren so viele Blankbogenschützen am Start. In Fockbek schossen 37 Schützen den „nackten“ Bogen. Wie ich finde, eine tolle Entwicklung.
Es war eine Freude bei diesem, zur Zeit größten Turnier in Schleswig Holstein, teil genommen zu haben. Mein Kompliment an die organiesierende Truppe des SSC Fockbek, es war toll bei euch!


Ergebnisse im Einzelnen hier


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18. Klein Wesenberger Hallenturnier in Reinfeld am 20.11.2011


Am 20.11.2011 fuhren wir zu unserem ersten Turnier der Hallensaison 2012 außerhalb unserer Trainingsanlagen. Durch frühzeitiges Anmelden konnten wir alle in der Nachmittagsrunde schießen, was zumindest für ausgeschlafene Schützen sorgte.
Dieses Mal starteten nur Blankbogenschützen unserer Truppe. Birgit, Carola, Beate, Claus, Andre und Henning waren voller Vorfreude, ist doch so ein erstes Turnier einer Saison immer besonders aufregend. Alle fragten sich, ob sie ihre Trainingsleistungen auch auf einem Turnier unter Wettkampfbedingungen würden bringen können.
Wie erwartet verlief das Turnier dann auch nicht für alle nach Plan. Birgit war am Ende mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Alle anderen konnten sich zumindest über eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Jahr freuen. Carola machte dabei den größten Sprung mit 50 Ringen Verbesserung. Henning und Andre konnten sich moderat verbessern, wobei Henning im letzten Jahr noch mit Visier geschossen hatte.
Trotz guter Leistung hatte sich Claus am Ende etwas geärgert. Obwohl er sich im Vergleich zum letzten Jahr um 37 Ringe auf 495 Ringe steigern konnte, mußte er sich wieder Beate geschlagen geben. Beate verbesserte ihr Leistung um 36 Ringe auf 497 Ringe, was für sie persönliche Bestleistung bedeutete.
4 mal Erster und 2 mal Dritter ist wahrlich kein schlechter Start. Trotzdem bleibt auch die Erkenntnis, dass wir weiter an uns arbeiten müssen, damit die Leistungen weiter gesteigert werden können. Wir sind ja erst am Anfang der Saison und Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.



Ergebnisse im Einzelnen hier


22. Amerika-Runde in Holm am 21.08.2011



Erstmals in der jungen Geschichte unserer Sparte nahmen wir an dem traditionsreichen Turnier in Holm teil. 8 Schützen machten sich ungewöhnlich früh, 06:15h ging es los, auf den Weg. Ein Radrennen, das durch Holm führte, sorgte für Straßensperrungen. Anreise war nur bis 07:45h möglich und, wie wir überrascht feststellen mußten, einige Zufahrtsstraßen wurden schon deutlich früher gesperrt.... aber wir kamen an.
Nach einer kleinen Verzögerung, die durch ein organisatorisches Problem verursacht wurde, ging es endlich los. Das nächste Problem ließ auch nicht lange auf sich warten. Nach der dritten Passe viel Pascal der Bogen aus der Hand und sein Visier ging dabei kaputt. Da kein Ersatz verfügbar war, mußte er dann spontan „blank“ weiterschießen. Beeindruckend war dabei, wie gelassen er das wegsteckte und einfach weiterschoss. Die ungewohnte Situation meisterte Pascal gar nicht schlecht und wurde am Ende nach 90 Schuss mit 602 Ringen bei den Schüler B Blankbogen Zweiter hinter Henning, der 632 Ringe erreichte.
Das höchste Blankbogenergebnis erzielte Claus mit 823 Ringen. Er wurde bei den Blankbogen Altersherren Erster vor Andre. Birgit machte bei den Blankbogen Damen mit 809 Ringen den Ersten. Pech hatte Carola, die nach einem guten Turnier den undankbaren 4. Platz belegte. Mit 770 Ringen war sie nur 6 Ringe schlechter als die Zweitplatzierte. „Kopf hoch“ ! Das wird sicher bald auch mal anders laufen!
Lea wurde bei den Recurve Jugend weib. Erste und auch Frauke war nicht unzufrieden, obwohl sie keinen vorderen Platz erreichte.
Erwähnenswert ist noch der Gewinn des Wanderpokals des TSV Holm in der Mannschaftswertung durch die Mannschaft „SV Fortuna Stampe Blank“. Mannschaften konnten vereinsübergreifend aus jeweils 3 Schützen gebildet werden, einzige Bedingung war, es war nur ein Compoundschütze pro Mannschaft erlaubt. Natürlich wollten wir mit einer reinen Blankbogenmannschaft antreten und einen vorderen Platz hatten wir uns auch vorgenommen. Der Sieg mit 17 Ringen Vorsprung kam aber doch überraschend, fühlte sich aber keineswegs schlecht an. Wir sollten das wiederholen!!



siegreiche Mannschaft (Claus, Andre und Birgit) mit dem Wanderpokal des TSV Holm


Ergebnisse im Einzelnen hier



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"Blankbogentreffen" in Strohbrück am (05.)/06.08.2011



Erstmals veranstalteten wir ein Treffen der Freunde des Recurve Blankbogens. Ziel sollte es sein die Entwicklung des Blankbogenschießens ein wenig voran zu bringen. Es sollten durch Erfahrungsaustausch und ausprobieren, individuelle Probleme einzelner Schützen behandelt und hoffentlich auch gelöst werden.
Bei tollem Wetter kamen 24 Schützen, leider aber nur 2 Jugendliche, aus 8 Vereinen. Mehr als die Hälfte reiste schon am Freitag an und plante eine Übernachtung in unserem Vereinsheim um den Samstag voll ausnutzen zu können. Aber auch am Freitag abend war es schon sehr interessant. Gleich nach der Ankunft wurde der Bogen aufgebaut und gemeinsam trainiert. Während des Trainings und später beim Grillen entwickelten sich interessante Gespräche rund um das Bogenschießen und vor allem, wie man das Blankbogenschießen in der Zukunft besser fördern kann.
Nach einer kurzen Nacht, wir saßen noch bis Mitternacht bei einem Bierchen zusammen und unterhielten uns, begann der Samstag mit einem gemeinsamen Frühstück. Alle sollten sich kräftig stärken, denn wir wollten ja an diesem Tag noch viel schießen. Den ganzen Vormittag wurde durch gegenseitiges Helfen an den individuellen Schießproblemen gefeilt. Wer wollte, konnte auch mal einiges Neues am Bogen ausprobieren, oder mit Hilfe anderer Schützen sein Material mal richtig ausschießen. Nach einem kleinen Imbiss mit Obst, belegten Brötchen und Kuchen hatte Andre eine Runde „Kniffel für Bogenschützen“ geplant. Nochmals 60 Schuß mit voller Konzentration. Danach durfte zwar noch weiter geschossen werden, vielen war aber schon eine gewisse Erschöpfung anzumerken. Jetzt war es Zeit den Grill anzufeuern. Ein deftiges Grillbüffet rundete zwei schöne Tage ab.
Zur Erinnerung an dieses Treffen bekam jeder Teilnehmer einen kleinen Aufsteller fürs heimische Regal überreicht. Jörn Kreimann, vom SchV Elmshorn, überreichte unserer Sparte eine von allen Teilnehmern unterzeichnete Urkunde als Erinnerung an eine gelungene Veranstaltung. Darüber haben wir uns sehr gefreut.



hier findet ihr Bilder dazu



"Kennlernturnier" in Bordelum am 31.08.2011


Mit 5 unserer Schützen sind wir in Bordelum bei deren ersten Turnier angetreten. Es war der Testlauf für die LM 2012 im Freien, welche dort stattfinden soll. Zwar war der Himmel sehr bedeckt, jedoch sind wir den ganzen Tag über trocken geblieben. Ein teilweise böiger Wind von schräg vorn ließ uns bei so manchem Schuss etwas schwanken. Auf die Ergebnisse hatte das aber nur wenig Einfluss.
Jochen durfte auf gewohnten 40m seine 3 mal 30 Schuss absolvieren. Mit einem Ergebnis von 764 war er selber nicht so zufrieden. Er hatte sich etwas mehr erhofft. Anders dagegen lief es bei Henning, der heute sein erstes Turnier als Schüler B blank schoss. Wir alle sahen unseren alten Henning wieder, der auf 25m freudig einen Pfeil nach dem Anderen im Gold versenkte. Es brachte ihm sichtlich Spaß und er behielt bis zum Schluss seine volle Konzentration. Das wurde bei 692 Ringen dann auch mit dem 1.Platz belohnt.
Als Schüler B Recurve schoss heute Pascal sein aller erstes Turnier. Die 3 Durchgänge mit jeweils 30 Schuss verlangten viel Energie von ihm. Nach einem kleinen Durchhänger in der Mitte konnte er sich wieder fangen und das Endergebniss von 601 Ringen war für ihn eine echt tolle Leistung. Auch er wurde mit dem ersten Platz belohnt. Er trug stolz seine erste Urkunde zum Auto.
Fehlen noch unsere beiden Blankschützen bei den Herren. Sie belegten Platz 1 und 2. Beide schossen in etwa das, was sie sich auch vorher ausgerechnet hatten. Als Anhaltspunkt diente der erste Durchgang bei einer normalen 900-er Runde. Kai erreichte 714 Ringe und Claus lag am Ende bei 758 Ringen.
Nach 11 Stunden erreichten wir teilweise müde aber glücklich unseren Heimatort. Ein langer Sonntag geht zuende. 4 Erste und ein zweiter Platz war bei 5 Schützen das Optimum. Danke an die Veranstalter, alles hat reibungslos funktioniert. Wir kommen gerne wieder nach Bordelum.




Ergebnisse im Einzelnen hier



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Trainingslager vom 08. - 10. Juli 2011


Auch dieses Jahr gab es wieder ein 3-Tage-Intensivtraining für unsere Sparte. Ziel dieser Aktion ist es, mit der ganzen Truppe gemeinsam zu trainieren, gemeinsam zu spielen und ganz viel Spass zu haben. Weil wir schon Ferien haben nahmen nur 18 Schützen teil. Erfreulich war aber der hohe Anteil an Kindern und Jugendlichen. 11 unter 18 Jährige nahmen teil.
Die gemeinsamen Aktivitäten stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der ganzen Sparte und stärken ebenfalls das Individuelle des Einzelnen, denn jeder bringt sich nach seinen Möglichkeiten ein und hilft beim Gelingen einer solchen Veranstaltung. Selbst die Jugendlichen halfen sich gegenseitig beim Training. So wurde unserem jüngsten Mitglied, Elias, immer wieder von Henning geholfen. Henning erklärte ihm genau auf was er beim Schießen achten sollte.
Über 3 Tage verteilt hat man genug Zeit, sich jeden einzelnen Schützen, und hier besonders unsere Schüler und Jugendlichen, anzuschauen. Besser als nur zu den normalen Trainingszeiten, können so die individuellen Stärken und Schwächen besprochen werden. Durch weniger Zeitdruck können gezielt alle Probleme beim Schießen bearbeitet werden. Das gezielte Training durch Ein-Mann-Betreuung an der Schießlinie hat wohl allen geholfen wieder Selbstbewußtsein zu tanken und mit viel Freude diesen Sport auszuüben. Unsere Kinder und Jugendlichen wurden durch kleine Spielchen, wie z. B. Luftballonschießen, und der Aussicht auf eine kleine Belohnung am Ende der Veranstaltung, zu mehr Training annimiert. Neben der Praxis gab es auch einen Vortrag von Elena zum Thema "mentales Training". Wie bereite ich meinen Kopf auf ein Turnier vor...(Die "Rolltreppe" hat sich wohl jeder gemerkt :-)) Glaube an Deine Stärken, glaube an Dich und Du wirst gute Ergebnisse erreichen.
Zur Verpflegung haben viele etwas beigetragen, der Tisch war stets reichlich gedeckt. Die Grillabende und ganz besonders die große Frühstücksrunde haben allen sehr viel Spaß gemacht, es war wie eine große Familie.
Ein kurzes, aber heftiges, Unwetter konnte uns am Samstag Abend in keinster Weise die gute Laune verderben. Im Gegenteil, wir haben staunend beobachtet, wie sich alles über uns am Himmel entwickelte. Dann öffnete plötzlich der Himmel die Schleusen und es schüttete wie aus Kübeln und Hagelkörner, so groß wie Weintrauben prasselten auf die Erde nieder. Das war ein beängstigendes aber auch faszinierendes Szenario. Da der Grill zu diesem Zeitpunkt schon gut eingeheizt war (er stand im Zelt), haben wir es uns nebenbei gut schmecken lassen. Nur die Sitzplätze wurden weniger, weil sich auch im Zelt durch den vielen Regen große Pfützen gebildet hatten. Nach etwa 15 min war der Spuk vorbei. Die Rasenflächen konnten jetzt allerdings nicht betreten werden, sodass sich die Kinder im Vereinsheim beschäftigen mussten, was aber auch kein Problem war.
Alle 17 Schützen, auch unsere Kiddies, haben von Freitag Abend bis Sonntag Mittag mindestens 300 Schuss getätigt, teilweise auch deutlich mehr. Nur Beate konnte auf Grund einer Verletzung leider das ganze Wochenende nicht schießen. Sie blieb aber trotzdem vor Ort und half wo sie konnte.
Wir gehen alle davon aus, dass wir im nächsten Jahr wieder in diesen schönen Genuss kommen werden oder vielleicht auch noch 1 Tageslehrgänge zwischdurch organisieren.

hier sind die Bilder dazu zu finden




Sternturnier des DBSV in Fahrdorf am 03.07.2011


Am Sonntag, den 03.Juli fuhren Birgit und Claus nach Fahrdorf an der Schlei. Dort fand ein Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft für Bögen ohne Visier vom DBSV statt. Es wurde eine Fita-Runde geschossen. 4 x 36 Pfeile auf erst 50m, dann 40m, 30m und schließlich 20m. Auf den ersten 2 Entfernungen wird auf eine 122'er Auflage, auf den kürzeren Beiden Entfernungen auf eine 80'er Auflage geschossen. Nun galt es, die 144 Pfeile alle ins Gold zu schießen.
Birgit schoss als Blankbogen Dame Ü40 mit 1221 Ringen ein sehr gutes Ergebnis, das, auf einer deutschen Meisterschaft geschossen, ein neuer Deutscher Rekord (DBSV) bei den Damen gewesen wäre. Bei den Blankbogen Herren Ü45 erreichte Claus 1202 Ringe. Beide bekamen für Ihre guten Leistungen einen blauen DBSV-Stern für Schützen ohne Visier (oV)und damit die ersten in Schleswig Holstein, die einen solchen Stern tragen dürfen. Eine große Fitarunde mit 144 Schuss und 4 Entfernungen war für uns gewöhnungsbedürftig, weil es soetwas beim NDSB/DSB für Blankbogen nicht gibt.
Da Claus auch Mitglied im DBSV (Deutscher Bogenschützen Verband) ist, konnte sein Ergebnis für die DM 2011 gemeldet werden. Am 27.+ 28. August wird Claus in Berlin den SV Fortuna Stampe -Bogensparte- vertreten.


Pfingstturnier in Mildstedt am 12.06.2011




Die Bogensparte des SV Fortuna Stampe war endlich wieder "On Tour". Nach zuletzt zwei Veranstaltungen auf heimischem Platz, mit allen Strapazen die dazu gehören, durften wir jetzt mal wieder auswärts schießen, ganz ohne zusätzliche Arbeit.
Mit 12 Schützen begaben wir uns nach Mildstedt, zum diesjährigen Pfingstturnier, um einen tollen sonnigen Tag mit Bogenschießen zu feiern. Unter uns, ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen.
Weil wir mit 7 Blankbogenschützen angemeldet waren, hatte Christoph schon angemerkt, dass er Probleme hätte alle unter zu bringen. Das erste mal auf fremden Platz war Andreas, und sein Fazit nach dem Turnier war: "Es hat viel Spass gemacht und ich habe viel gelernt". Andre hat es genossen einmal einen ganzen Tag lang zu schießen und nur "der Schütze" zu sein. Auch wenn das Schießen nicht ganz so toll geklappt hat, es war unwahrscheinlich entspannend. Wie das Bild unten wieder beweist, hat unsere Truppe immer ein riesen Spass, ob auf heimischen oder auf fremden Platz.




Ergebnisse im Einzelnen hier



Bogenplatzeinweihung am 27.05.2011



Ein riesen Spass für jung und alt

Nachdem unser Bogenplatz im Oktober 2010 umgestaltet wurde, konnten wir jetzt endlich die geplante Einweihung feiern. Der Platz wurde etwas begradigt, außerdem wurde unsere Schießlinie um ca. 5m nach vorne gelegt und ist jetzt eine 70cm breite gepflasterte Linie. Durch diese Maßnahmen konnten wir mehr Raum im Wartebereich gewinnen, was sich besonders bei größeren Veranstaltungen positiv auswirken wird. Für die Schützen werden die Windbeeinträchtigungen zukünftig dadurch auch etwas weniger. Begonnen haben wir am Nachmittag mit einem Jedermannschießen. Wer wollte konnte das Bogenschießen mal ausprobieren. Leider wurde das Schießen immer wieder durch Regenschauer unterbrochen und die Temperaturen hätten auch etwas höher sein können. Einige Interessenten versuchten sich aber dennoch mit Pfeil und Bogen. Besonders gefreut hat uns der Besuch einiger Schützen aus Mildstedt und Rethwisch Zum Abschluss hatten wir den Grill angeschmissen und bei Wurst und Salat entwickelten sich nette Gespräche.



Bürgermeister Langer beim Probeschießen   ------   Alle hatten sehr viel Spass !!

900er Runde bei der Brunswiker Schützengilde am 01.05.2011



Ergebnisse im Einzelnen hier



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Hallenturnier in Harrislee über 30m am 27.03.2011





In diesem Jahr hatte Andre uns früh genug angemeldet, so dass wir alle erst nachmittags schießen mussten. Wir brauchten also erst so gegen 11 Uhr starten, was uns doch allen sehr gelegen kam, da die Nacht vorher ja auch noch die Uhr umgestellt wurde und es eine Stunde weniger Schlaf gab. Alle waren also ausgeschlafen und gut gelaunt in Harrislee eingetroffen. Unsere zwei Jüngsten Yannik und Peter sollten auf 15m schießen und der Rest auf 30m. Wir hatten zwar vorher schon versucht auf diese Entfernungen zu trainieren, aber so wirklich sicher fühlte sich keiner. Beate und Dietmar waren auf einer Scheibe eingeteilt, die neben den Scheiben von Yannik und Peter stand. So konnten sie ein wachsames Auge auf unsere Jüngsten werfen. Schon nach den ersten Passen stellte sich heraus, dass alle mit den Entfernungen und der Halle zurechtkamen. Da fast alle Teilnehmer von uns auf einer anderen Scheibe eingeteilt waren, wurden in der Pause fleißig die Ergebnisse ausgetauscht. Alle waren mehr oder weniger zufrieden und man freute sich schon auf den zweiten Durchgang.
Im zweiten Durchgang kümmerten sich Carola und Beate während des Schießens um Yannik und Peter. Yannik hatte krankheitsbedingt länger nicht geschossen und für Peter waren die 15m doch noch ein bisschen zu weit. Aber mit aufmunternden Worten und kleinen Tipps klappte es doch ganz gut. Am Ende hatte Yannik mit 503 Ringen ein wirklich tolles Ergebnis erzielt. Da Andre in diesem Jahr ziemlich weit weg von uns stand, konnte er sich ganz auf sein eigenes Schießen konzentrieren. Er hat dadurch zwar nicht besser geschossen, es aber genossen. Birgit freute sich sehr über ihr schönes Ergebnis von 538 Ringen, hatte sie beim Training doch erhebliche Probleme. Andre hatte ihr einen anderen Tab empfohlen, mit dem sie überhaupt nicht zurecht kam. Erst kurz vor dem Turnier durfte sie wieder auf ihren alten Tab wechseln und das funktionierte deutlich besser. Claus konnte sich nach nur einem Jahr auf 512 Ringe verbessern, eine tolle Leistung. Auch Beate konnte ihr Ergebnis vom letzten Jahr verbessern und schoss 469 Ringe. Carola war sehr zufrieden mit ihren 451 Ringen, da sie endlich ihre Schmerzen in der Bogenschulter in den Griff bekommen hatte. Lea konnte in den letzten Wochen nicht trainieren und blieb erwartungsgemäß unter ihren Möglichkeiten. Dietmar wollte in diesem Jahr weniger Pfeile vorbei schießen als im letzen Jahr, was er auch geschafft hat. Er konnte sein Ergebnis fast verdoppeln und war sichtlich zufrieden.
Am Ende konnten alle unsere Teilnehmer einen Preis mit nach Hause nehmen und Yannik bekam sogar noch einen Sonderpreis. Seine Mannschaft, die vor dem Turnier ausgelost wurde, hatte die drittgrößte Ringzahl erzielt und dafür gab es einen kleinen Präsentkorb.

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1. Fockbeker Hallenturnier am 09.01.2011





Am 9. Januar veranstaltete der SSC Fockbek erstmalig ein Hallenturnier. Wir waren dort zahlreich vertreten. Insgesamt 16 Schützen unserer Sparte hatten sich auf den Weg nach Fockbek gemacht. Ausnahmsweise war mal ausschlafen an einem Turniertag möglich. Zum Einen war die Anreise nicht so weit und zum Anderen durften wir alle zusammen in der Gruppe ab 13:00h starten.
Bis auf Birgit, sie befand sich in einem Trainingslager in Schweden, waren alle unsere LM Teilnehme zur „Generalprobe“ angetreten.
Yannik wurde bei den Recurve Schüler C mit sehr ordentlichen 484 Ringen Dritter. Rasmus belegte bei den Recurve Schüler B den ersten Platz, allerdings blieb er mit 478 Ringen deutlich unter seinen Möglichkeiten. Bei den Recurve Schüler A belegte Jochen den ersten Platz. Er schoß in seiner gewohnt souveränen Art tolle 563 Ringe und versprach das bei der LM noch besser machen zu wollen, na dann.
Lea, bei den Recurve Jugend weiblich, erlebte ihr erstes richtig schwieriges Turnier. Bei ihrem erst vierten Hallenturnier verspürte sie erstmals etwas Erwartungsdruck. Nach zuletzt tollen Trainingsleistungen war sie frohen Mutes und hoffte auf eine neue persönliche Bestleistung. Es ist allerdings nicht so einfach auf Kommando eine herausragende Leistung zu bringen. Für Lea war Fockbek eine sehr wertvolle Erfahrung auf ihrem sportlichen Weg.
Claus und Beate, bei den Blankbogen Herren bzw. Damen, belegten beide den ersten Platz in ihren Klassen und zeigten dabei eine gute Leistung. Claus war etwas unzufrieden, weil er mit 498 Ringen die 500er Marke verpaßt hatte. Beate war mit ihren geschossenen 479 Ringen durchaus zufrieden, es war ihre Saisonbestleistung.
Erwähnenswert ist dann noch die persönliche Bestleistung von Patrick mit 485 Ringen bei den Recurve Junioren.
Sollte dieses Turnier in Zukunft regelmäßig ausgetragen werden, werden wir gerne wiederkommen. Ein Lob an den Veranstalter. Wie auf dem Bild unten zu sehen, hatten wir viel Spaß.



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1.Glückstädter Adventsturnier


Am Samstag, dem 04.Dezember 2010 fand in Glückstadt das 1. Adventsturnier statt. Nikolaus Dürr und seine Helfer hatten sich sehr viel Mühe gegeben, für Schützen aus ganz Schleswig-Holstein ein Spaßturnier zum Jahresausklang zu organisieren. So folgten an diesem Tag 28 Schützinnen und Schützen aus z.B. Kappeln, Mildstedt, Ratzeburg, trotz Schnee und Glätte, der Einladung und schossen ihre 2x30 Pfeile auf 18m. 16 Recurver und 3 Compounder zielten auf je einen 80'er Spot, die 4 Blankbogen-Damen und 5 Blankbogen-Herren durften wie gewohnt auf ihre 40'er Auflagen zielen und hatten so einen gewohnten Leistungsvergleich, befinden wir uns doch in einer wichtigen Meisterschaftsphase.
Unser Verein war durch Birgit und Claus vertreten. Beide hätten sich, bei geschossenen 520 bez. 488 Ringen, 10-20 Ringe mehr erhofft. Es reichte aber zu zwei ersten Plätzen und der Spaß stand sowieso im Vordergrund.
Alle Schützen wurden am Ende mit einem "Bogen-Glück" Kaffeebecher, gefüllt mit Naschi, beschenkt. Vielen Dank an Nikolaus und seine Helfer.




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6. Hallenturnier in Kappeln


Am Sonntag dem 28.11.2010 fuhren 9 Spartenmitglieder nach Kappeln zum 2. Hallenturnier auswärts in dieser Saison. Neben den „alten Hasen“ Andre, Beate, Birgit, Carola und Rasmus waren auch die Neulinge dieser Saison Claus, Frauke, Lea und Peter dabei.
Peter ist zur Zeit der Jüngste in der Truppe und schoss zum ersten Mal in der Fremde. Anfangs war er auch ganz schön aufgeregt. Mit Hilfe der familiären Unterstützung, die er mitgebracht hatte, konnte die Aufregung aber schnell unter Kontrolle gebracht werden. Als ich ihn während des Turniers mal gefragt hatte wie es bei ihm laufe, beklagte er sich darüber, dass er immer das Gleiche schießt: 10, 9, 9. Nun zwischendurch hat er wohl doch mal etwas anderes geschossen, wurde aber am Ende Zweiter mit tollen 461 Ringen.
Rasmus zeigte mal wieder, dass er ein Wettkampfschütze ist. Wenn er sich bei einem Wettkampf konzentriert ist er kaum zu stoppen. Rasmus erreichte 508 Ringe und bewies, dass ihm der Wechsel auf die 18m Distanz gut gelungen ist.
Lea schoss auf ihrem zweiten Turnier und hatte gleich drei Kaderschützinnen in ihrer Klasse, also eine echte Bewährungsprobe. Sie erstarrte aber nicht vor Ehrfurcht, sondern schoss unbeeindruckt und ruhig ihr Turnier. Am Ende des Turniers ärgerte sie sich zwar über einige Fehler, die sie gemacht hatte, trotzdem blieb die tolle Erkenntnis, dass sie bei der weiblichen Jugendklasse mithalten kann. Lea wurde Dritte mit 483 Ringen und verpasste dabei den Zweiten Platz nur auf Grund der weniger geschossenen 10er.
Claus konnte am Sonntag erstmals zeigen was noch von ihm zu erwarten ist. Am vergangenen Wochenende war er noch durch eine Bronchitis stark geschwächt. In Kappeln schoss er 489 Ringe und ärgerte sich nur über einen spürbar schwächeren zweiten Durchgang. Am Ende des Wettkampfs war Claus total erschöpft, die Krankheit hatte ihn nachhaltig geschwächt. Aber das wird schon wieder.
Im Großen und Ganzen wieder mal ein tolles Abschneiden unserer Schützen und ein tolles Turnier in Kappeln.




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17. Hallenturnier in Klein Wesenberg


Am Sonntag dem 21.11.2010 fuhren wir zu unserem ersten in der Fremde stattfindenden Turnier der Hallensaison 2011. Es hieß wieder früh aufstehen, weil es nach Reinfeld ging, was ca. 1Std 15min Fahrzeit bedeutete. Insgesamt nahmen 8 Schützen von uns bei diesem Turnier teil.
Henning, Lea und Frauke schossen am Vormittag schon ab 09:00h. Für die beiden war es das erste Turnier außerhalb unserer Halle. Besonders für Frauke war das nicht so einfach, sie war doch sehr nervös. Bei Lea schien sich die Aufregung in Grenzen zu halten, vielleicht war sie aber auch zu müde um aufgeregt zu sein. Lea war am Vortag auf einem Geburtstag und hatte nicht viel geschlafen. Es schien ihr aber gut bekommen zu sein, denn sie wurde mit tollen 489 Ringen Erster in Ihrer Klasse.
Frauke blieb mit ihren 334 Ringen hinter ihren Erwartungen, man muss aber auch sehr cool sein, um die vielen neuen Eindrücke einfach so wegstecken zu können. Henning erreichte 394 Ringe und wurde Zweiter in seiner Klasse. Erstmals gab es auch eine Mannschaftswertung. Prämiert wurden jeweils die beste Compound-, Recurve- und Blankbogenmannschaft. Am Nachmittag schossen von uns nur noch Blankbogner. Birgit, Beate und Carola bei den Damen, Andre und Claus bei den Herren. Nur Birgit und Beate konnten wirklich überzeugen. Für Claus, Andre und Carola blieb die Erkenntnis, dass es noch früh in der Saison ist und Steigerungen durchaus denkbar sind. Wir konnten trotzdem alle einen Preis mit nach Hause nehmen.
Nicht wegen der Preise, sondern weil das, wie gewohnt, perfekt organisierte Turnier allen sehr viel Spaß gemacht hat, werden wir wieder kommen!





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"Weihnachtsbrunch" auf Hof Treptow"


Auf unserer Spartensitzung im September hatten unsere Mitglieder beschlossen, dass wir dieses Jahr als Weihnachtsfeier auf Hof Treptow brunchen gehen. Andreas Treptow hatte uns eingeladen und wir sind dieser Einladung gerne gefolgt.
Ein Tag nach unserer Vereinsmeisterschaft war es gut, etwas anderes zu machen. Bei den sich entwickelnden Gesprächen ging es natürlich auch ums Bogenschießen, schließlich waren ja 20 Bogenschützen anwesend. Es wurde aber auch über viele andere Themen aus dem täglichen Leben geredet. Eine solche Veranstaltung dient auch dem besseren Kennenlernen untereinander.
Tina und Andreas Treptow freuten sich über unser Gastgeschenk, ein „Zippo“ Feuerzeug mit unserem Vereinsemblem darauf und für die Gastgeberin noch ein paar Blumen. Wir wollten damit unserem Dank für diese Einladung aber auch für die langjährige Unterstützung von Seiten des Hof Treptow Ausdruck verleihen.
Ein ganz besonderer Moment war es, als mir Claus und Birgit ein Mitbringsel von ihrer Fahrt nach Niedersachsen, wo sie befreundeten Bogenschützen besuchten, überreichten. In einem Karton befand sich ein recht schweres Gerät. Eine Neuheit, die bisher noch nicht käuflich zu erwerben ist, wie Claus erklärte. Mit diesem Gerät ist es möglich, alle drei Fletschen eines Pfeils gleichzeitig am Schaft anzubringen. Das verspricht eine große Zeitersparnis beim Befiedern unserer Pfeile.




Wieder "schaurig schönes Bogenschießen"


Wie schon im letzten Jahr veranstalteten wir am 31.10.2010 ein Halloweenschießen. Ein Festausschuss plante die Veranstaltung und mit Hilfe von diversen Helfern wurde die Sporthalle in Strohbrück dem Thema entsprechend geschmückt.
Auch in diesem Jahr kamen unsere Schützen in schaurig schönen Kostümen. Je nach Leistungsniveau wurde auf unterschiedlich große Pappkürbisse geschossen. Von insgesamt 60 Schuss wurden nur die Treffer gezählt und zusammenaddiert. Auch die Kostüme wurden bewertet, wofür es je nach Platzierung Punkte gab. Am Ende wurden beide Ergebnisse addiert und so ein Gewinner ermittelt, aber eigentlich war das Ergebnis Nebensache, denn schließlich wollten wir nur Spaß haben. Trotzdem haben wir 4 Grusel-Pokale, gefüllt mit Naschkram, an unsere jungen Schützen vergeben. Als besonderes Highlight haben wir das Schießen mit einem lauten Knall, oder besser mehreren lauten Knallern, abgeschlossen. Wir hatten viele Luftballons auf die Scheiben gehängt und dann alle gleichzeitig darauf geschossen. Das knallte ganz schön laut und war ein riesen Spaß für jung und alt.
Nach dem Schießen konnten wir uns an einem von allen Teilnehmern zusammengestellten Buffet stärken. Auch die Speisen und der Buffettisch waren natürlich wunderschön gruselig hergerichtet.


Bildergallerie


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7. Lustbargturnier am 19.09.2010




Mit der Rekordbeteiligung von 11 Schützen begaben wir uns am Sonntag nach Rethwisch. Der SV Rethwisch hatte zu seinem alljährlichen Feldturnier geladen. Claus, Thomas, Frauke, Reinhard, Jochen, Lea, Janin und Henning hatten bisher keinerlei oder nur geringe Feldbogen Erfahrungen. Andre und Carola hatten in den letzten beiden Jahren schon teilgenommen und Birgit war die Erfahrenste im Feldbogen. Alle waren gespannt, was sie erwarten würde und schon Wochen vorher wurden Abgriffe und Visiereinstellungen auf alle Entfernungen zwischen 5 und 50m trainiert.
Das Wetter sollte am Tag des Turniers eine große Rolle spielen. Nachdem in den letzten Jahren immer sehr schönes Wetter war, begann der Turniertag schon beim Einschießen mit Regen. Leider hörte er auch die nächsten 4 Stunden nicht auf. Insgesamt waren das schon sehr schwierige Bedingungen. Der Boden im Wald war durch den Regen der letzten Wochen schon aufgeweicht und wurde durch den neuen Regen von Stunde zu Stunde schwieriger. Besonders unsere „Feld“ unerfahrenen Schützen hatten keinen leichten Tag. Sie mussten sich nicht nur mit der anderen Umgebung anfreunden, sondern auch mit wechselnden Lichtverhältnissen, ständig ändernde Entfernungen, immer wieder andere topographische Gegebenheiten und dann noch dieses Wetter. Alles in allem sehr anstrengend, aber auch überaus spannend.
Henning war der Pechvogel des Tages. Nach etwa der halben ersten Runde musste er aufgeben, weil sein Visier kaputt gegangen war. Frauke und Thomas gaben nach der ersten Runde völlig durchnässt und frierend auf. Die anderen acht konnten bis zum Ende durchschießen und lieferten zum Teil sehr ordentliche Ergebnisse ab.
Jochen gewann in seiner Klasse mit 423 Ringen vor Janin, die wirklich erfreuliche 419 Ringe schoss. Auch sehr bemerkenswert war das Abschneiden von Lea. Sie schoss hervorragende 489 Ringe und hatte anscheinend keine Probleme mit den äußeren Bedingungen. Sie fand das alles spannend und hatte ihren Spass. Am Ende war aber auch Lea erschöpft und froh alles überstanden zu haben. Claus und Andre lagen, bei den Blankbogen Herren, am Ende nur einen Ring auseinander. Claus gewann mit 420 Ringen.

Ingesamt stellte unsere Sparte 4 Sieger und 2 Zweite.

Ergebnisse im Einzelnen hier






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"Zwerg auf - Zwerg ab - Turnier" am 21. August 2010


    

Am 21.08.2010 war Henning beim ersten Kinderturnier des JBC Hasselfelde. Obwohl sonst niemand aus unserem Verein dort teilnehmen wollte, hatte sich Henning dazu entschlossen sich das Turnier mal anzuschauen. Als er morgens von zu Hause losfuhr, wusste er nicht, welche Bedingungen ihn erwarten würden. In der Ausschreibung wurden leider keine genauen Angaben gemacht.
Vor Ort wurde ihm gleich nach dem Bogenaufbau erzählt, er solle sein Visier abbauen. Nach einigem Hin und Her durfte er aber doch sein Visier am Bogen lassen. Jetzt war Henning richtig nervös. Als erstes musste Henning jetzt lernen, was zu tun ist um zu punkten. Es sollte auf Gummitiere und Tierbilder geschossen werden. Es galt mit drei Pfeilen das Kill oder den Körper zu treffen. Je nachdem mit dem wievielten Pfeil das Ziel getroffen wurde, gab es unterschiedlich viele Punkte. Eine besondere Schwierigkeit bestand für Hennig darin, dass die Entfernungen geschätzt werden mußten, was er noch überhaupt nicht kannte.
In der ersten Runde musste sich Henning erstmal an alles gewöhnen. Er traf nicht alle Ziele, erreicht aber 89 Punkte. In der zweiten Runde von den Blauen Pflöcken aus, andere Entfernungen, andere Winkel zu den Zielen, wußte Henning, was abgeht. Nun traf er alle Ziele und beendete die Runde mit immerhin 137 Punkten von 221 Möglichen. Insgesammt erreichte Henning 226 Punkte und belegte einen tollen 5. Platz (von 18).
Henning wurde nach dem Turnier mehrfach gefragt, ob er nicht wechseln möchte und dort schießen will. Er antwortete aber immer: "Ich bleibe bei Andre und Claus. Ich bin vereinstreu."
Es war ein tolles Erlebnis, es hat Spaß gemacht, und es gab viel Neues zu lernen.


Mettwurstturnier am 08. August 2010




Am Sonntag um 8:15h fuhren wir los nach Griebeln. Carola, Birgit, Beate, Andre und unsere "Kleinen" Sara und Timon waren ja schon "alte Hasen". Claus war das erste Mal dabei und freute sich schon darauf, hatte er doch von den Anderen viel Interessantes von diesem Turnier gehört. Da es letztes Jahr ziemlich heiß war, freuten wir uns alle, das der Himmel bedeckt war. Es war trocken und die Temperaturen angenehm. Dieses Mal hatte uns Volker alle auf getrennte Scheiben eingeteilt, bis auf Birgit und Beate, die durften zusammen schießen. Wie immer war alles hervorragend vorbereitet und bevor wir anfingen holten sich einige von uns noch Brötchen und Kaffee aus dem Verpflegungszelt. Der erste Durchgang auf 40m lief gut, es zogen zwar immer mal dunkle Wolken auf, aber das Wetter hielt und alle waren zufrieden. Der zweite Durchgang auf 30m verlief genau so. Die Ergebnisse waren recht zufrieden stellend und in der Pause waren alle noch guter Dinge. Unsere Jüngsten waren jetzt fertig mit dem Turnier und konnten toben oder Federball spielen. Timon war sehr stolz, das er mit 515 Ringen den Ersten Platz belegen konnte. Alle Anderen schossen jetzt noch auf 20m. Leider hatte Petrus kein Einsehen mehr mit uns. In der zweiten Passe fing es an zu regnen. Zum Glück nur ein kurzer Schauer, nichts dramatisches, wir machten eine kurze Pause und weiter ging es. Einige Passen später, der nächste kräftigere Schauer. Es gab wieder eine Pause und danach wurde weiter geschossen. Einige von uns waren schon etwas nass aber immer noch guter Dinge. Bis zur vorletzten Passe. Als wir zum Aufschreiben gingen, regnete es bereits wieder und das ganz schön kräftig. Was sollten wir machen? Wieder eine Pause, so kurz vor dem Ende? Alle Schützen beschlossen, dass das Blödsinn ist und wir schossen die letzte Passe in strömendem Regen. Der Bogenplatz glich schon nach einigen Minuten einer Seenlandschaft. Wir hatten noch nie bei so einem Regen geschossen. Claus demonstrierte einmal mehr seine mentale Stärke. Er schoss in der letzten Passe unter widrigsten Bedingungen alle Pfeile in das X, Compound 10, das war schon stark! Die Schützen, die keine Regenkleidung an hatten, waren jetzt endgültig nass bis auf die Haut. Als wir fertig waren wurde alles schnell eingepackt, ob nass oder trocken war egal. Die Siegerehrung fiel auch etwas kurz aus, aufgrund es wieder einsetzten Regens. Alle von uns gingen mit einer Mettwurst nach Hause. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. 2011 plant Volker das Turnier an einem Samstag aus zu tragen. Nach dem Turnier könnte man dann noch gemütlich miteinander feiern. Wir sind gespannt.




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Fackelschießen am 06. August 2010




Endlich haben wir es geschafft, unser erstes Nachtschießen hat stattgefunden. Unsere Jugendabteilung war schon seit einigen Wochen gespannt, was „Fackelschießen“ wohl bedeuten sollte.
Wir begannen den Abend mit Grillen, das ist immer richtig schön und wir konnten uns noch mal für das „Turnier“ stärken.
Um 21:15h starteten wir unser Fackelschießen. Dabei wurden die Zielscheiben ausschließlich durch Fackeln, die rechts und links der Scheiben standen, „ausgeleuchtet“. Über die Schießlinie hatten wir eine Lichterkette (mit bunten Glühbirnen) gehängt, damit unsere Blankbogenschützen wenigstens annähernd ihren Abgriff finden konnten. Nach anfänglichen Problemen mit den Fackeln konnte das Schießen wie geplant stattfinden. Geschossen wurden 13 Passen zu je 4 Pfeilen auf 80cm Auflagen. Die Entfernungen waren, je nach Leistungsstand der Schützen, zwischen 10 und 30 m gewählt worden. Das Wetter konnte gar nicht besser sein. Es war trocken und völlig windstill. Obwohl die Ziele nur schemenhaft zu sehen waren, traf der eine oder andere doch recht beachtlich. Nach jeder Passe war das zählen der Ringe eine spannende Sache, hatte doch kein Schütze von der Schießlinie aus erkennen können, wo die Pfeile steckten. Etwa um Mitternacht waren wir fertig mit dem Schießen. Obwohl die erzielten Ergebnisse eigentlich Nebensache waren, sei erwähnt, dass bei den Kindern Henning mit 435 Ringen und einem Ring Vorsprung vor Rasmus gewonnen hat.
Für alle war das Fackelschießen ein riesiger Spaß. Nicht nur unsere Jüngsten waren am Ende kaputt und müde.





Trainingslager auf Hof Treptow 02.-04.07.2010





Kurz nach der Landesmeisterschaft veranstalteten wir ein Trainingslager auf Hof Treptow in Böhnhusen bei Flintbek. Unser Sponsor, Andreas Treptow, hatte uns eingeladen in der angenehmen Atmosphäre seines Hofes unsere Schießtechnik zu verfeinern.
Insgesamt absolvierten wir 5 ausgiebige praktische Trainingseinheiten und eine theoretische Einheit. Am Samstag begleitete Uli Mök das Training. Es wurden Videoaufnahmen von jedem Schützen gemacht und Uli gab praktische Tipps aus ca. 30 Jahren Bogenschieß-Erfahrung. Um das Ganze auf zu lockern wurden auch verschiedene Ballspiele gemacht. Für unsere jungen Schützen gab es auch noch eine spezielle Trainingseinheit. Jedem wurde ein erwachsener Schütze zugeteilt und dann wurde gezielt an den individuellen Problemen jedes einzelnen gefeilt.
Es wurde aber nicht nur geschossen. Die Kinder halfen auf dem Hof beim Füttern der Schweine, Ziegen, Hühner, Enten, Gänse, etc. Außerdem konnten wir in einer lauschigen, schattigen Grillecke unter Bäumen grillen und die WM am mitgebrachten Fernseher verfolgen. Ein super Wochenende wurde durch ein ganz tolles Bruch am Sonntag abgerundet.
Am Sonntag waren alle müde und kaputt. Das Fazit dieses Trainingslagers war aber einhellig: Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns auf Hof Treptow sehr wohl gefühlt.


           

Schülerturnier in Ratzeburg


Henning holte in Ratzeburg beim disjährigen Schülerturnier in seiner Klasse mit 537 Ringen den 1. Platz. Er war dieses Jahr unser einziger Teilnehmer. Es hatte ihm dort viel Spass gemacht und er freute sich besonders über den schönen Pokal, den er gewinnen konnte.



                                

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3. Matjesturnier in Glückstadt


Es ist Sonntag Morgen. Ganz Deutschland schläft. Ganz Deutschland? Nein! Eine Gruppe von 13 Schützen der Bogensparte Stampe ist unterwegs nach Glückstadt, um dort am 3. Glückstädter Matjesturnier teilzunehmen.Andre, Patrick, Birgit, Claus, Carola, Beate, Sara und Rasmus sind im Bus "ON TOUR", Ralf, Kristina und Caspar waren schneller, Henning und Timon kamen mit ihren Eltern kurz darauf. Jetzt war das Team komplett! "Die wilde 13 aus Stampe"
Bei nicht ganz angenehmen Wetter, anfangs wehte ein recht kühler Wind über das Gelände, wurden die Bögen aufgebaut. Nikolaus Dürr und seine Helfer kamen an jede Scheibe und überreichten ein nettes Präsent in Form von Selbstgebackenem.Einige von uns nahmen das erste Mal an diesem Turnier teil und waren deshalb ein wenig aufgeregt. Aber nach den ersten Pfeilen legte sich dieses bei fast allen und teilweise wurden recht beachtliche Ergebnisse erziehlt.
Am auffälligsten war an diesem Tag Patrick. Sein grinsen wurde im Verlauf des Turniers immer breiter und er versteckte seine Freude über sein Ergebnis auch nicht, 625 Ringe!! Anders war Claus davor. Er zeigte, trotz verletztem Zeigefinger an der Zughand, eine tolle stabile Leistung und blieb mit 608 Ringen erstmals bei einem Turnier in der Ergebnisliste vor seinem Trainer. Diese Leistung, vor allem im Mentalbereich, wäre sicherlich ein Grund zur offenen Freude gewesen! Er wollte sicherlich die Gefühle des "Altmeisters" nicht übermäßig verletzen. Beate konnte zufrieden feststellen, dass das Schießen nach ihrer Schulterverletzung wieder funktioniert. Bei den Schüler C zeigte Rasmus mal wieder, das er ein echter Turnierschütze ist. Wenn es um etwas geht ist er "voll da" und schoß persönliche Bestleistung mit 625 Ringen. Auch Caspar schoß persönliche Bestleistung mit 565 Ringen. Es ist wirklich erstaunlich wie stabil unser Jüngster schießt. Unsere Kinderableilung macht uns sehr viel Freude.
Am Ende gingen 12 Schützen von uns mit einer Medaille nach Hause. Nur Timon verpasste eine Medaille um einen einzigen Ring. Insgesamt eine stolze Leistung.
Da das Wetter trotz heftiger Bedenken trocken blieb, konnten wir in der Pause und auch nach dem Turnier das wie immer gute Catering genießen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr !!





8.Mildstedter Pfingstturnier


Am Sonntag, den 23. Mai 2010, fuhren 6 von unseren Schützen zum 8.Mildstedter Pfingstturnier. Ca. 8:00Uhr ging es hier bei schönstem Sonnenschein los. Dort angekommen wurden ersteinmal die Sonnenbrillen entfernt, lange Hosen und Pullies gesucht. Es war bedeckt und satte 8 Grad kälter als bei uns. Aber es blieb zum Glück den ganzen Tag trocken. In den zwei Pausen wurden wir von den Organisatoren und zahlreichen Helfern aus Mildstedt sehr gut verpflegt. An dieser Stelle unser Dank an die Helfer, wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder. Unsere jüngsten 2 Schützen lieferten sich von Anfang bis Ende ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem Caspar am Ende die Nase vorn hatte und den ersten Platz in der Schülerklasse C mit 424 Ringen holte. Dahinter belegte Henning mit 403 Ringen den 2.Platz. Er war mit seinem Ergebnis so gar nicht zufrieden, trotzdem gratulierte er Caspar sportlich fair und sagte nach der Siegerehrung nur: Ich werde ordentlich trainieren und im nächsten Jahr werde ich Erster!
Kristina hatte in der Damenklasse Recurve fünf erfahrene Gegnerinnen und kein leichtes Spiel. Auf den 40m, also im letzten Drittel, da lag sie zu ihrer eigenen Überraschung sogar zeitweise vorn und das machte sie leicht nerös. So lag sie am Ende mit guten 595 Ringen auf dem 5. Platz und war um eine Turniererfahrung reicher. Ralph hatte 8 Gegner in der Schützenklasse Rec. und erreichte 662 Ringe.
Carola lieferte sich mit Christine Kahllund bis zur letzten Passe ein Kopf an Kopf Rennen und blieb am Ende mit nur einem Ring hinter Christine auf dem 2.Platz. Sie erreichte 752 Ringe und war mit ihrem Ergebnis zufrieden. Claus schoss bei den Blankbogen Herren sehr gute 801 Ringe und landete ebenfalls auf dem 2.Platz.
Nach der Siegerehrung traten alle erschöpft die Heimreise an und konnten einen goldenen und drei silberne Pokale und Urkunden mitnehmen.





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Hallenturnier in Harrislee 2x30m


Am Sonntag dem 21.03.2010 nahmen erstmalig Schützen des SV Fortuna Stampe -Bogensparte- an dem Hallenturnier in Harrislee teil. Bedingt durch die größere Entfernung von 30m, die dort geschossen wird, ist dieses Turnier nicht das klassische Anfängerturnier. Aber auch Neulinge können hier Turnierpraxis erwerben. Die Abläufe, fremde Schützen und die ganze Atmosphäre überhaupt sind doch immer wieder spannend.
Wir sind mit 13 Schützen nach Harrislee gereist. Neben den "Alten Hasen" waren auch 5 Neulinge dabei. Für Caspar, mit 6 Jahren unser Jüngster, war es das erste Turnier. Trotz der Aufregung schoß er mit 295 Ringen ein ordentliches Ergebnis, wobei er in der 2. Runde doch merklich müde wurde. Kristina war auch erstmals auf einem Turnier und wollte einfach mal das "Turnierfeeling" kennenlernen. Für sie kamen die 30m auch noch etwas zu früh, hatte aber Spaß beim Schießen. Ralf war das zweite Mal auf einem Turnier. Probleme mit seinem Material verhinderten, das er das Ergebnis, was er sich vorgenommen hatte, erreichen konnte. Auch für Dietmar lief es noch nicht wie gewünscht, konnte sich aber gegenüber Rönnau verbessern. Für Claus, der auch sein erstes Turnier schoß, lief es wirklich gut. Er ereichte 459 Ringe, was nach erst 3 Monaten Training eine wirklich tolle Leistung ist.
Unsere turniererfahrenen Schützen schossen alle in etwa, was man erwarten durfte. Beate schoß 454 Ringe, Carola 448 Ringe, Andre 508 Ringe, Patrick 427 Ringe, Yannik 401 Ringe und Sara 430 Ringe. Besonders erwähnen will ich noch die Ergebnisse von Henning und Birgit, die beide 529 Ringe erreichten.
Unsere Truppe konnte 11 Preise, dieses Mal Ketten mit Anhängern in Form einer Pfeilspitze, mit nach Hause nehmen. Dank auch an den Veranstalter. Es war wiedermal eine gelungene Veranstaltung, die allen viel Spaß machte.




Hallenturnier des SC Rönnau 50/30


Am Sonntag dem 14.03.2010 fand in Bad Segeberg das Hallenturnier des SC Rönnau über 50 und 30m statt. Der SV Fortuna Stampe -Bogensparte- war dort mit 6 Schützen vertreten. Die Entfernungen bei diesem Turnier waren für alle zu diesem Zeitpunkt der Saison ein Problem. Der Strenge Winter verhinderte ausreichendes Training im Vorfeld. Hinzu kommt das die Deutsche Meisterschaft erst 1 Woche zurück lag. Neben den Problemen mit den Entfernungen plagten den Einen oder Anderen dadurch auch Motivationsprobleme.
Aber nicht alle von uns waren ausgepumt. Ralf nahm an seinem ersten Turnier teil und mußte feststellen, das es sich auf einem Turnier anders anfühlt als beim Training. Die Aufregung bereitete ihm mehr Probleme, als er sich vorstellen konnte. Am Ende des Turniers kam aber die Erkenntnis, dass Turnierschießen ein ganz besonderer Kick ist. Er fand das toll.
Sehr zufrieden mit ihrem Schießen war Carola. Sie hatte richtig Lust auf dieses Turnier und wurde Zweite bei den Blankbogen Damen. Bei starker Konkurrenz schoß sie am Sonntag, von allen unseren Teilnehmern, das höchste Ergebnis.


Offene Brunsbüttler Bogensport Meisterschaften 2010


Am 21.02.2010 fuhren wir zu unserem ersten "Spassturnier" in diesem Jahr. Neben Familie Bock waren Carola, Birgit, Janin und Henning mit in Brunsbüttel. Es sollte neben Spass auch um Turnierpraxis gehen und für Andre und Birgit sollte es außerdem ein letzter Test vor der Deutschen Meisterschaft sein.
In Brunsbüttel werden drei normale Hallenrunden zu je 30 Schuß absolviert, was dieses Turnier zu einem perfekten Test für alle macht. Die Hallensaison geht zu Ende und so läßt sich bei diesem Turnier der allgemeine Trainingsstand unter Wettkampfbedingungen ermitteln. Das gilt nicht nur für diejenigen, die zur deutschen Meisterschaft fahren dürfen, sondern für alle, die in diesem Sport weiter kommen wollen. Unter Turnierbedingungen schießt es sich in der Regel beschwerlicher als im Training und so kann ermittelt werden, wo man steht.
Janin war am Ende mit sich nicht zufrieden. Sie hat auch noch nicht an vielen Turnieren teilgenommen und lässt sich dadurch noch sehr stark von der Atmosphäre überwältigen. Im dritten Durchgang konnte sie sich aber steigern, was eine sehr positive Erkenntnis war. Sara schoss mit 220 Ringen ein Ergebnis, was sie sich vorgenommen hatte. Henning war mit sich überaus zufrieden. Er schoß mit 277 Ringen ein super Ergebnis. Patrick ging zwar bei der Preisvergabe leer aus, schoss aber persönliche Bestleistung, worüber er sich sehr freute. Beate und Carola blieben etwas unter ihren Erwartungen, erreichten aber trotzdem den ersten und zweiten Platz. Andre schoß eine gute erste Runde und baute dann leider immer mehr ab. Generalprobe zur Deutschen verpatzt!
Birgit schoß, wie schon die letzten Wochen, überragend. Sie erreichte bei den Blankbogen Damen 779 Ringe (260, 263, 256).




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5. Hallenturnier in Kappeln


Nur eine Woche nach dem Turnier in Klein Wesenberg war unsere Sparte wieder auf Achse. Dieses mal ging es nach Kappeln. Niemand von uns hatte bisher an diesem Turnier teilgenommen. 8 Schützen vom SV Fortuna Stampe -Bogensparte- nahmen an dem "Ausflug" teil.
Für Andre, Beate, Patrick, Carola, Sara, Svenja, Birgit und Rasmus hieß es dieses Mal wieder früh aufstehen. Wir fuhren um 08:00h Richtung Kappeln ab. Nachdem wir problemlos die Halle gefunden hatten, mussten wir uns erst einmal orientieren. Rasmus von Kajdacsy nahm zum ersten Mal an einem auswärtigen Turnier teil und musste erst in das Drum und Dran eingewiesen werden. Die Einweisung in der Halle, wo soll ich stehen, auf was muss ich achten etc., übernahm Sara, die ja schon an einigen Turnieren teilgenommen hatte. Svenja hatte auch noch nicht an vielen Turnieren teilgenommen. Als es dann um 10:00h endlich los ging, war sowohl Rasmus als auch Svenja die Nervosität deutlich an zu merken. Die andere Atmosphäre gegenüber dem Training und die vielen fremden Schützen sorgten für Unsicherheit. Aber das ist normal. Selbst erfahrene Schützen spüren den Unterschied zum Training. Bei Rasmus schlug sich die Nervosität dann auch im Ergebnis des 1. Durchgangs nieder. Er schoß, gemessen an seinen Trainingsergbnissen, durchschnittliche 238 Ringe. Im 2. Durchgang schoß er dann aber tolle 271 Ringe und beendete das Turnier mit super 509 Ringen. Svenja wurde ihre Nervosität nie richtig los und schoß am Ende 364 Ringe. Birgit (485 Ringe) und Beate (478 Ringe) bestätigten ihre sehr guten Ergebnisse der letzten Wochen.
Nach dem eigentlichen Turnier wurde, für die die wollten, noch eine Dartrunde veranstaltet. Dabei wurde auf Dartauflagen geschossen. Ziel war es mit möglichst wenigen Schüssen von 501 auf genau 0 zu kommen. Ein schwieriges Spiel aber doch eine sehr nette Idee um die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken.
Es hat uns wiedereinmal viel Spass gemacht und vor allem Rasmus wird den 1. Platz bei seinem ersten größeren Turnier sicherlich noch länger in Erinnerung behalten. Seine Mutter sagte mir, dass er noch im Bett (ca.22:00h!) seinen Pokal in Händen hielt und über das Bogenschießen nachdachte.


Ergebnisse hier



16. Hallenturnier in Klein Wesenberg




Obwohl wir am Turnier in Klein Wesenberg teilnahmen, konnten wir ausschlafen. Dieses Jahr hatten wir 4 Startplätze am Nachmittag ergattert. Carola, Birgit, Beate und Andre waren dieses Mal aus unserer Truppe dabei. Birgit war das erste Mal bei diesem Turnier und es sollte ein ganz Besonderes für sie werden. Trotz der anfänglichen Nervosität, schoß sie schon im ersten Durchgang tolle 249 Ringe, Beate 242 Ringe und Carola 223 Ringe. Im zweiten Durchgang konnte Birgit das noch toppen! Sie schoß fast wahnsinnige 253 Ringe! Vor 2 Wochen schoß Birgit bei der Vereinsmeisterschaft mit 472 Ringen persönliche Bestleistung, die sie dann heute auf 502 Ringe verbessern konnte. Nebenbei sei erwähnt, dass dies Vereinsrekord ist. Birgit beendete das Turnier als Zweitplatzierte nur 2 Ringe hinter Astrid Hass, amtierende Deutsche Meisterin im Blankbogen Damen Halle. Auch Beate schoß persönliche Bestleistung mit 479 Ringen und wurde Dritte. Carola beendete das Turnier mit 438 Ringen. Andre schoß 460 Ringe und wurde bei den Blankbogen Herren Zweiter.
Wie wir am Ende des Turniers erfuhren, wird es dieses Turnier im nächsten Jahr nicht mehr geben. Dieses bedauern wir sehr. Wir haben uns bei diesem stets sehr gut besetzten Turnier immer wohl gefühlt. Es war immer eine ganz besondere Atmosphäre und Leckereien waren auch immer reichlich vorhanden.
Wirklich schade!!


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„Schaurig schönes Bogenschießen“


             

Eigentlich plante die Bogensparte am 31.10. ein kleines internes Turnier, ohne besonderen Hintergrund. Das an diesem Tag Halloween war, wurde mir nur durch die Frage meiner Tochter: “Machen wir dann ein Halloweenschießen“ bewusst. Beim nächsten Training habe ich die Idee den Anderen mitgeteilt, wobei sofort ein klares „Oh Ja !“ kam. In kürzester Zeit wurde klar, wir veranstalten ein Halloween-Turnier. Mitstreiter für die Dekoration waren sehr schnell gefunden. In nur 14 Tagen mussten wir uns überlegen, wie wir die Halle und das geplante Buffet gruselig dekorieren und wie die Pokale aussehen sollten. Auch die Teilnehmer sollten mit ihren Verkleidungen zu einer gruseligen Atmosphäre beitragen. Diesesmal sollte nicht auf die üblichen „bunten Auflagen“, sondern auf Kürbisse geschossen werden. Natürlich nur auf die Pappvariante!
Die Halle wurde mit Horrormusik „geflutet“ und dann ging es los. Um die ca.2,5 Stunden Schießen überstehen zu können, konnten sich alle am Buffet stärken. Von unseren Helfern wurden viele gruselige Köstlichkeiten zusammengetragen. Obwohl natürlich der Spaß im Vordergrund stand, freuten sich am Ende die glücklichen Gewinner über ihre Pokale. Bei den jüngeren Schützen gewann Justin Soyka vor Henning Greve und Rasmus von Kajdacsy. Bei den nur unwesentlich älteren Schützen gewann Jochen Haats vor Beate Bock und Carola Bock.

        

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Mettwurstturnier 2009





Am Sonntag dem 09. August hatte Volker Sieber, vom Griebelner SV, zum Mettwurstturnier geladen. Wir folgten diesem Aufruf mit 9 Schützen. Birgit Speit, Carola Bock, Henning Greve und Timon Lebert waren zum ersten Mal in Griebel dabei. Für Henning und Timon war es ihr erstes Turnier überhaupt. Beide betreiben das Bogenschießen erst seit ein paar Wochen und waren schon Tage vorher sehr aufgeregt. Henning gewann bei den Schülern C mit beachtlichen 491 Ringen. Auch Timon konnte mit 420 Ringen ein tolles Ergebniss erzielen und wurde bei den Schülern C Dritter. Birgit konnte sich bei den Blankbogen Damen mit guten 763 Ringen durchsetzen und wurde in dieser Klasse Erste.
Die Wetterbedingungen waren an diesem Tag nicht so einfach. Morgens hatten wir Nebel, der die Luft sehr feucht machte und als dann die Sonne durch kam, brannte diese gnadenlos aufs Haupt. Ab der zweiten Runde wurde es etwas wolkiger und es kam ein leichter Wind auf. Um die Hitze ein wenig erträglicher zu machen, reichte der Veranstalter zwischendurch immer wieder Wassermelone. Eine wirklich tolle Idee !! Volker und Margret lieferten uns, zusammen mit ihrem Team, wieder das gewohnt perfekte Turnier. Besonders erwähnenswert ist für mich die Art und Weise, mit der man sich bei diesem Turnier um die Kinder kümmert (Naschi, Wackelpudding, Luftballons).

Wir kommen sicher wieder !!


Ergebnisse im Einzelnen hier



Tag der offenen Tür


     

Am Samstag dem 18.07.2009 lud die Bogensparte zum "Tag der offenen Tür"ein. Wir wollten uns vorstellen und Interessenten einiges rund ums Sportbogenschießen vermitteln. Der Dauerregen am Vormittag ließ uns für den Nachmittag bangen. Doch wie heißt es immer:"Man bekommt was man verdient". Am Nachmittag hatten wir trockenes und auch teilweise sonniges Wetter. Viele Interessierte fanden sich ab 15:00h auf dem Bogenplatz am Sportheim ein. Wer wollte, konnte natürlich auch das Schießen mal ausprobieren. Das ließen sich viele nicht zweimal sagen und versuchten es unter fachkundiger Anleitung der Spartenmitglieder. Es wurden auch Spiele mit Pfeil und Bogen veranstaltet. Für die jüngeren Bogenschützen gab es zum Beispiel ein Naschi-Schießen. Wie unsere Vorfahren, mussten die Nachwuchsbogenschützen sich "erjagen", was sie essen wollten. Auch Luftballon-Schießen ist immer wieder sehr beliebt. Jung und Alt schießen auf Luftballons, die auf den in unterschiedlichen Entfernungen stehenden Scheiben befestigt werden. Als weiteres Highlight konnten die älteren auf eine Dartauflage in 15m Entfernung schießen oder aber auch sich an den üblichen bunten Auflagen (Fita Auflagen) versuchen. Bei Kaffee und Kuchen bestand die Möglichkeit, sich von den erfahrenen Schützen der Sparte noch zusätzliche Informationen zu holen. Der Tag wurde mit einem gemütlichen Grillen abgeschlossen. Die Schützen der Bogensparte belohnten sich damit für die anstrengenden letzten Wochen mit vielen Turnieren und Veranstaltungen.



     

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Schülerturnier in Ratzeburg 2009




Am 12.07.2009 fuhren drei Schüler unserer Bogensparte nach Ratzeburg. Fortuna Stampe nahm zum ersten Mal an diesem Turnier teil. Es handelt sich bei dem Turnier in Ratzeburg um ein reines Schülerturnier, bei dem Blankbogen und Recurve getrennt gewertet werden. Sara und Rink schießen blank und Jochen schießt Recurve. Alle drei wurden am Ende Erster. Sara schoß in der Klasse Schülerinnen C blank 498 Ringe, Rink in der Klasse Schüler A blank 505 Ringe und Jochen scheiterte nur knapp an der 600er Marke, erschoß 599 Ringe. Wie auf dem Foto zu sehen, gab es einen schönen Pokal als Preis. Nach 1,5 Stunden Fahrt und 6 Stunden Turnier machten wir uns auf den langen Heimweg. Nicht nur Sara war sehr stolz. Vor allem aber waren alle sehr erschöpft und müde.




Glückwunsch auch an den Veranstalter. Es hat allen sehr viel Spass gemacht !!!



Schnupperkurs mit Klasse 3


    

Am 01.Juli 2009 veranstalteten wir einen Schnupperkurs für die 3. Klasse der Grundschule Strohbrück. In der Schule wurde das Thema "Indianer" behandelt und da denkt ja jeder gleich ans Bogenschießen. Auch wenn das heutige Sportschießen nicht viel mit dem Schießen der Indianer gemeinsam hat, war es für die Kinder sehr spannend. Kaum hatten wir alles aufgebaut, war die komplette Klasse zur Stelle. Am liebsten hätten alle gleich begonnen. Die Klasse wurde aber in Gruppen zu je vier Schülern/innen aufgeteilt, damit alle auch anständig betreut werden konnten. Die Betreuung übernahmen Andre und Beate Bock und Carola Bock. Jede Gruppe konnte eine halbe Stunde unter Anleitung das Bogenschießen ausprobieren. Am Schluß beantwortete Andre im Klassenraum noch alle Fragen der Kinder.
Allen Beteilgten, Kindern wie auch Betreuern, hat es sehr viel Spass gemacht. Einige Kinder äußerten auch ihr Interesse mal zu unserem regulärem Training zu kommen.


Offene Brunsbüttler Bogensport Meisterschaft 2009



Am 15.02.2009 stand das erste Spassturnier des Jahres an. Es sollte nach Brunsbüttel zur "Offenen Brunsbüttler Meisterschaft" gehen. Weil die Wetteraussichten sehr bescheiden waren, mussten wir schon um 07:00h starten und waren erst um 19:00h wieder zu Hause. Dieses Mal waren Andre, Beate, Carola, Wiebke, Birgit, Mira und Sara dabei. Gerd und Patrick mussten krankheitsbedingt passen. Andre und Carola waren im letzten Jahr schon mal beim Turnier in Brunsbüttel, alle anderen waren zum ersten Mal dort. Für Mira war es das erste Turnier überhaupt. Die Teilnahme an solchen Turnieren hat ja, neben dem Spass, auch den Sinn neue Schützen an das Turnierfeeling heran zu führen. Außerdem können auch "gestandene Schützen" sich Turnierpraxis holen, von der man wirklich nie genug haben kann. Auch bei diesem Turnier bewahrheitete sich dieses. Alle unsere Schützen berichteten von Nervosität, besonders in der ersten Runde. Die besondere Atmosphäre bei dem Turnier in Brunsbüttel und das Schießen über drei Runden machen diesen Tag zu einem wertvollen Turniertraining.
Die Organisation und das Catering waren wie gewohnt einwandfrei. Was dieses Turnier auch noch zu einem ganz Besonderen macht, sind die Preise, die es zu gewinnen gibt. Jedes Jahr läßt sich die Truppe um Susanne Neumann etwas Neues einfallen und die Kreativität dabei ist beeindruckend.


genaue Ergebnisse hier


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Lustbargturnier in Rethwisch



Am 21.09.2008 machten Carola, Gerd und Andre ihre ersten Erfahrungen mit dem Feldbogenschießen beim Lustbargturnier in Rethwisch. Bei herrlichem, trockenem Wetter begaben wir uns, zusammen mit ca. 40 anderen Schützen, in den Wald. Da wir bisher nur eine kleine Trainingseinheit im Wald hatten, wußten wir nicht wirklich, aws uns erwartet. Jeder von uns hatte mindestens einen erfahrenen Feldbogenschützen mit in seiner Gruppe, der uns die Regeln der IFAA erklärte. Außerdem erfuhren wir einiges über das Feldbogenschießen, was wir aber nur selten umsetzen konnten. Die Fülle der Eindrücke war einfach zu überwältigend. An jeder der 14 Scheiben gab es wieder neues zu erlernen und zu beachten. Der Parcours wurde von Michael Lehmann aufgebaut und war, zumindest aus Sicht eines "bunte Scheiben" Schützen, sehr schwer, aber auch überaus interessant. Am Ende des Turniers, nach zwei schwierigen Runden, waren wir erschöpft. Wir hatten einen tollen Tag erlebt und waren uns einig: Wir werden wieder kommen und wir sind bestimmt nicht das letzte Mal im Wald gewesen !!


Mettwurstturnier 2008



Von unseren acht teilnehmenden Schützen hatte nur Andre schon einmal an diesem Turnier teilgenommen, demzufolge waren wir alle ganz aufgeregt. Als wir uns alle auf dem Platz zurechtgefunden hatten und unser Material für das Turnier fertig aufgebaut war, testeten wir erst einmal das Verpflegungszelt. Schnell war für jeden etwas gefunden, da die Auswahl reichlich war. Nachdem wir uns gestärkt hatten, folgte der bange Blick zum Himmel. Hält das Wetter? Wir hatten alle keine große Lust bei Regen zu schießen. Noch war es trocken und wir waren alle guter Laune.

Die erste Runde brachten wir alle gut hinter uns, die Stimmung war gelöst und Petrus hatte auf uns gehört. In der zweiten Runde hatten wir nicht so viel Glück, es wurde feucht und die Regenjacken kamen zum Einsatz. Die Pfeile ließen sich nur noch schwer ziehen, die Schießzettel waren nass und einige von uns kämpften mit ihrem nassen Material. Anfangs entstand eine Diskussion zwischen Uli (SV Rethwisch) und Andre ob man das nun Regen nennen konnte oder nicht. Als der Regen zu nahm, war die Sache eindeutig und es gab sogar eine kurze Regenpause. Die Schüler C schossen nur einen Durchgang und als Bonus gab es eine "Haribo-Runde" (es konnten Haribotütchen gewonnen werden), was den Spaßfaktor enorm steigerte und die "Kleinen" zum weiter schießen animierte. Auch viele von den "Großen" hätten gern auf diese Scheibe geschossen. Gegen Ende der zweiten Runde hörte es auf zu regnen und in der folgenden Pause brauchten wir alle eine Stärkung. Das Verpflegungszelt hatte wieder reichlich zu bieten. Neben diversen Salaten, Brötchen, Kuchen und Grillwurst gab es für die " Kleinen " Getränke und Götterspeise gratis. Sara war begeistert. Während des Essens tauschten wir unsere Erfahrungen aus und machten uns Mut für die letzte Runde. Auch diese Runde war mehr oder weniger verregnet, was doch ganz schön an den Kräften zehrte. Als der letzte Pfeil geschossen war, waren wir alle froh.

Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Wir belegten fünf mal den 1.Platz (Andre 809 Schützen Blank, Reinhard 720 Altersherren Blank, Beate 773 Damen Blank, Jochen 499 Schüler B und Sara Schüler C), zwei mal den 2.Platz (Gerd 734 Senioren Blank und Wiebke 664 Damen Blank) und Patrick belegte mit 529 Ringen den 3. Platz bei den Recurve Jugend.

Ein großes Lob dem Veranstalter. Volker und seine Mannen hatten mal wieder ein perfektes Turnier organisiert. SUPER !!


Matjesturnier am 13.07.2008


Am Sonntagmorgen, bei angenehmen Wetter, starteten 6 Schützen unserer Sparte zum 1. Matjes Tunier nach Glückstadt. Andre, Beate, Patrick, Sara und Carola Bock sowie Wiebke Völkner vertraten unseren Verein bei diesem Tunier. Wir waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. Besonders aufgeregt waren Sara und Beate, die zum ersten Mal auf einem Tunier schossen, aber auch Wiebke konnte vor Aufregung nicht gut schlafen.

Das Tunier war voll besetzt und von Nikolaus Dürr und seinen Helfern perfekt organisiert. Gleich zur Begrüßung bekam jeder Teilnehmer ein Leckerlie zur Stärkung. Während des Tuniers konnte jeder nach Herzenslust schlemmen, denn was der BSV Glückstadt an Leckereien anbot, ließ wirklich keine Wünsche offen. Am Ende des Tuniers wurden dann nicht nur die Sieger mit Medaillien geschmückt, sondern jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Nochmals ein riesen Kompliment an die Veranstalter!!

Sportlich ist es für uns auch sehr gut gelaufen. Besonders stolz war Sara auf ihre 1. Medaillie in ihrer jungen Bogenschießlaufbahn, sie gewann Silber. Auch Wiebke wurde Zweite bei den Blankbogen Damen. Beate verpasste in dieser Klasse nur knapp (um 2 Ringe) den dritten Rang. Patrick, Carola und Andre wurden in ihren Klassen jeweils Erste.

Wir rundeten den Ausflug nach Glückstadt noch mit einem Besuch der Elbfähre ab und fuhren dann erschöpft wieder nach Hause.

Ein toller Tag ging zu Ende. Bilder von der Veranstaltung können auf der Homepage des BSV Glückstadt angeguckt werden.


Vogelschießen am 06./07.06.2008


Am Freitag mussten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen ihren König bzw. ihre Königin beim Golfen und beim beim Bogenschießen ermitteln. Die zwei Scheiben, die wir auf dem Sportplatz aufgestellt hatten zogen immer wieder Interessierte an. Als die Schüler mit ihrem Spiel durch waren, wollten immer wieder Besucher des Vogelschießens das Bogenschießen mal ausprobieren.

Am Samstag konnte dann jeder der wollte das Bogenschießen ausprobieren (und das waren nicht wenige). Ab 15:00h standen wir bereit. Anfänglich war es noch etwas ruhig, sodass wir selber anfingen zu schießen, denn für einen vollblut Bogenschützen ist es fast unmöglich nicht zu schießen, wenn sich eine Möglichkeit ergibt. Aber die Ruhe dauerte nicht lange. Die ersten Neugierigen kamen auf den Platz und dann hatten wir bis abends Kinder und viele Erwachsene an der Schießlinie stehen. Etwa 50 Bewohner unserer Gemeinde probierten das Schießen mit Pfeil und Bogen aus und hatten sehr viel Spaß.


Hoffest 31.05.2008


Endlich war es soweit. Die schon lange geplante Veranstaltung bei unserem Sponsor Hof Treptow sollte los gehen. Ein Probeschießen für Jedermann im Rahmen des Hoffestes sollte die bislang größte Veranstaltung für uns werden.

Alles begann nach dem Aufstehen mit dem bangen Blick zum Himmel. Perfekt !! Wir hatten strahlenden Sonnenschein ohne ein Wölkchen am Himmel. Nach einem ausgiebigen Frühstück, denn es würde ja ein schwerer Tag auf uns warten, fuhren wir in Richtung Böhnhusen, bei Flintbek.

Unser Team bestand aus Familie Bock ( Sara, Patrick, Beate und Andre), Carola Bock, Wiebke Völkner und Gerd Korb. Später verstärkten uns zeitweise noch unser jüngstes Mitglied Alex (6 Jahre) und unser neustes Mitglied Nick (10 Jahre). Nachdem wir schon Freitagabend das Meiste aufgebaut hatten, benötigten wir nur etwa eine Stunde um die Vereinsbögen aufzubauen und unser Material vorzubereiten.

Nun konnte der Spaß beginnen. Patrick übernahm die Materialausgabe und die Anderen kümmerten sich um Jeden, der das Bogenschießen mal ausprobieren wollte.

Groß und Klein hatten bei den ersten Bogenschießversuchen sehr viel Spaß. Einigen hat es sogar so sehr gefallen, dass sie mehrmals wieder kamen. Um den Spaßfaktor noch weiter zu erhöhen, hängten wir Luftballons an die Pfeilfänger. Spätestens jetzt wurde in jedem der Jagdtrieb geweckt. Am Rande sei erwähnt, dass das auch bei langjährigen Schützen funktioniert, nicht nur bei Anfängern. Wer besonders gut traf, konnte ein kleines Andenken gewinnen. Die erbarmungslos auf unsere Köpfe scheinende Sonne brachte uns auf die Idee, möglichst bald Basecaps in Vereinsfarben anzuschaffen. Bis abends hatten wir alle gut zu tun und um 19:30h ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende.

Jetzt kam noch der schwerste Teil, das Abbauen. Nach einem so langen Tag hat niemand wirklich Lust noch alles einzupacken. Aber es nützte ja nichts. Alle packten mit an und nach einer Stunde war alles im Transporter verstaut.

Am Ende des Tages ließen wir die gewonnenen Eindrücke noch mal auf uns wirken. Dieser Tag war sicherlich einer der schwierigsten Tage in der noch jungen Ära unserer Bogensparte, er war aber auch einer der perfektesten. Alle Mitglieder unseres Teams fuhren erschöpft, aber auch mit sich und der Welt zufrieden, nach Hause.